34 Gruppen gingen in Hüllhorst an den Start – 240 Leistungsspangen verliehen

Jugendfeuerwehr stolz auf Leistungsspangen

Die 18 Teilnehmer der Stemweder Jugendfeuerwehren Haldem-Arrenkamp und Drohne-Dielingen haben es geschafft. Stolz präsentieren sich beide Gruppen mit den Leistungsspangen nach der Verleihung auf dem Sportplatz Hüllhorst.

Rahden - HÜLLHORST (tf) · Sie alle wollten sie haben, die Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr, die wichtigste und höchste Auszeichnung, die ein Jugendlicher während seiner Jugendfeuerwehrlaufbahn erreichen kann.

Rund 400 Nachwuchsblauröcke aus ganz Ostwestfalen-Lippe waren am vergangenen Sonnabend zur Abnahme der Leistungsspange angetreten und hatten das Schul- und Sportgelände in Hüllhorst in ihren blauorangen Uniformen in Beschlag genommen.

Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Boy, seine beiden Stellvertreter Markus Wimmer und Thomas Borgstaedt sowie Landrat Dr. Ralf Niermann konnten bereits am frühen Morgen 34 Jugendfeuerwehren, darunter neun Gruppen aus dem Kreis Minden-Lübbecke, begrüßen. Danach ging es los, und die Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren mussten ihre Leistungsstärke bei fünf Disziplinen unter Beweis stellen.

Die Leistungsspange erfordert Können, feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen, Geschicklichkeit, Sportlichkeit und Disziplin. Die geforderten Leistungen sollen als Gruppe erzielt werden, so dass jedes Jugendfeuerwehrmitglied die Möglichkeit hat, die Auszeichnung zu erhalten, die auch als Dank und Anerkennung für die Bereitschaft, Dienstfreudigkeit und für den Einsatz in der Jugendfeuerwehr verliehen werden soll. Deswegen stehen Teamarbeit und Kameradschaft bei dem Wettbewerb im Vordergrund.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Marc Stange und viele Helfer der Feuerwehr Hüllhorst hatten das Gelände an der Gesamtschule perfekt hergerichtet, um einen reibungslosen Ablauf der fünf Disziplinen zu gewährleisten. Dazu gehörte das Vortragen eines Löschangriffes mit Saugschläuchen nach der Feuerwehrdienstvorschrift als Trockenübung.

Bei der Schnelligkeitsübung musste unter dem Kommando des Gruppenführers eine Schlauchleitung ohne Verdrehungen in einer Zeit von bis zu 75 Sekunden ausgelegt und gekuppelt werden. Beim Kugelstoßen galt es, mit allen neun Gruppenmitgliedern eine Kugel insgesamt 55 Meter weit zu stoßen. Das Durchlaufen einer Strecke von 1500 Metern durch alle neun Angehörigen der Gruppe in beliebig einzuteilenden Teilstrecken erforderte der Staffellauf. Der letzte Läufer musste das Ziel spätestens nach vier Minuten und zehn Sekunden erreicht haben.

Als letzte Disziplin stand die Beantwortung von feuerwehrtechnischen und allgemeinen Fragen auf dem Programm. Für all diese Aufgaben gab es Punktevorgaben, die von den Jugendfeuerwehrgruppen erreicht werden mussten. Das Auftreten und Verhalten der Mannschaft während der Prüfungen spiegelte sich in der Eindrucksbewertung wider, die ebenfalls in die Gesamtwertung mit einfloss. Für die Bewertung der Gruppen waren die Wertungsrichter der Kreisjugendfeuerwehr Minden-Lübbecke zuständig, die für alle Teilnehmer eine faire und ordnungsgemäße Beurteilung vornahmen.

Um die Prüfungen meistern zu können, hatten sich alle Gruppen schon wochenlang vorher vorbereitet und für diesen Tag geübt. Umso größer war die Freude der Mädchen und Jungen, als der Abnahmeberechtigte der Jugendfeuerwehr Nordrhein-Westfalen, Bruno Dolch aus Bergkamen, bei der Verleihung verkündete, dass alle 34 Gruppen bestanden hatten. Insgesamt 240 Leistungsspangen wurden an die erfolgreichen Jugendfeuerwehrmitglieder verliehen.

Die beiden Stemweder Jugendfeuerwehren Haldem-Arrenkamp und Drohne-Dielingen waren in Hüllhorst mit je einer Gruppe an den Start gegangen. Alle 18 Jugendlichen nahmen mit Stolz die Leistungsspange in Empfang. Zur Gruppe Haldem-Arrenkamp gehörten: Niklas Beneker, Dennis Hegerfeld, Fabian und Jens Kruckenbaum, Bryan Sencion, Kevin Siekermann, Julia Steinbreis, Felix Strieck und René Vehlow. Zur Gruppe Drohne-Dielingen gehörten: Manuel Bahnemann, Jan-Gerhard Ey, Lars Hurdelbrink, Jonathan Kasten, Kimberley Lohe, Arne Rennegarbe, Niklas Rennegarbe, Benjamin Schiller und Thorsten Wichert.

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