Susanne Borkowski vom Schützenverein Espelkamp-Alt in Oppenwehe proklamiert / 1200 Schützen feiern Kreiskönigsball

Jubel im Internet: „Wir sind Kreiskönigin“

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Die neue Kreiskönigin Susanne Borkowski mit Prinzgemahl Robert Piehl (Mitte), der Zweitplatzierte Heinz Griepenstroh mit Königin Gitte (r.) und der drittplatzierte Eckhard Seeker mit Königin Elke Buck (l.) zusammen mit Präsident Karl-Heinz Bollmeier (l.) und Kreissportleiter Günter Sprado (r.) sowie dem Standartenträger von der Schützengilde Varl Ulrich Röhe (hinten). ·

Oppenwehe - Auf seiner Homepage jubelte der Schützenverein Espelkamp-Alt gestern: „Wir sind Kreiskönigin.“ Knapp zwei Monate lang war es ein wohlgehütetes Geheimnis im Schützenkreis Lübbecke. Am Samstagabend brachte dessen Präsident Karl-Heinz Bollmeier Licht ins Dunkel und proklamierte Susanne Borkowski zur Kreisschützenkönigin 2013. Sie hatte am 1. September in Hollwede dreimal ins Schwarze getroffen.

Nicht nur ihr stand die Freude ins Gesicht geschrieben. Mit ihr jubelten Prinzgemahl Robert Piehl sowie die Abordnung der Grünröcke aus Alt-Espelkamp und alle weiteren knapp 1200 Besucher des 46. Kreiskönigsballs im Saal von Meiers Deele. Bei Heinz Griepenstroh mit Königin Gitte an seiner Seite von der Schützengilde Varl reichte es für den zweiten Platz, und Eckhard Seeker mit Königin Elke Buck vom Tielger Schützenverein nahm mit dem dritten Platz vorlieb.

Zu Beginn der Veranstaltung gingen Grüße und Dank vom Präsidenten an den amtierenden Kreiskönig Jürgen Kather von der Schützengesellschaft Espelkamp. Er war es auch, der die amtierenden 28 Königspaare beim Einmarsch zur anschließenden Proklamation anführte.

Weiterhin gingen Grüße an den neuen Kreisjungkönig Joeran Siebeking vom Schützenverein Gehlenbeck, der vor zwei Wochen beim Kreisjungkönigsball proklamiert worden war sowie an den Sieger des Prinzgemahlschießens in Westrup, Sebastian Segelhorst (SV Arrenkamp).

In seiner bekannten humorvollen und charmanten Art erzählte Bollmeier zunächst einige persönliche Dinge aus dem Leben der neu zu proklamierenden Kreisschützenmajestät sowie ihrer beiden Stellvertreter und sorgte damit für einige Spekulationen in den Reihen der Anhänger der jeweiligen Majestäten.

„Ob die Majestät musikalisch ist, weiß ich nicht, aber ein Sänger beherrschte im Geburtsjahr die ersten Plätze in der Jahreshitliste – es war ‚Heidschi Bumbeidschi‘ - von Heintje“, so Bollmeier, der auch gleich seines Sangesqualitäten unter Beweis stellte und den Hit vor versammelter Schützenmannschaft anstimmte.

Außerdem erfuhren die Gäste, dass der Majestät „gute Kontakte zur Schauspielerin Jeanette Biedermann aus der Serie ‚Anna und die Liebe‘“ nachgesagt würden.

Der Präsident nannte vor der Nennung Borkowskis einige Zahlen: „Die Ergebnisse lagen im Bereich von 20 bis 30 Ringen in der Wertung, insgesamt 734. Im ersten Drittel gab es drei Mal 30 und jeweils vier Mal 29 und 28. Die Ergebnisse im Wertungsdurchschnitt mit 26,2 Ringen waren nicht schlecht, wodurch es die Auswerter nicht immer leicht hatten. Nach den festgelegten Regularien zählten zunächst die Wertungsschüsse, dann die Zehnerreihenfolge und danach die Probeschüsse und bei einer immer noch erfolgten Gleichheit die Reihenfolge der besseren Schüsse.“ In diesem Zusammenhang dankte Bollmeier für Auswertung und Aufsicht Günter Sprado, Ralf Eikenhorst und der neutralen Aufsicht Marlene Wiese.

„Im Besonderen spreche ich den Hollweder Schützen und dem Gasthaus Jobusch meinen Dank aus für die ausgezeichnete Organisation in allen Belangen“, betonte der Oppenweher.

Zuvor hatte er bereits eine ganze Reihe verdienter Schützen mit der goldenen Ehrennadel des Westfälischen Schützenbundes ausgezeichnet: Herbert Schlottmann vom Schützenverein Tonnenheide, Reinhold Tielbürger (Oppenwehe), Dieter Fortmann (Oppendorf), Willi Schmidt (Kleinendorf), Egon Schröder (Levern), Dieter Buck (Oppendorf), Raimund Rüter (Varlheide), Jürgen Helmich (Vehlage) und Thorben Stevener (Varl).

„Alles gestandene Schützenbrüder, die sich im Verein und darüber hinaus um das Schützenwesen verdient gemacht haben. Ich kenne alle und bin daher auch absolut sicher, dass alle die Auszeichnung mehr als verdient haben“, bestätigte Bollmeier den Geehrten. · hm

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