Mit Vanessa Hermeling wurde gestern eine neue Jugendpflegerin in Rahden vorgestellt

Jens Kütenbrink verabschiedet

Offizielle Schlüsselübergabe zwischen Jugendpfleger Jens Kütenbrink und Vanessa Hermeling. Bürgermeister Bernd Hachmann (m.) und einige Gäste aus Schule und Verwaltung verabschiedeten Kütenbrink Richtung Porta Westfalica.

Rahden - (km) n Gestern hat ganz offiziell die Verantwortung für die Jugendpflege in Rahden gewechselt. Nach rund achtjähriger Amtszeit hat Stadtjugendpfleger Jens Kütenbrink (38) die Schlüssel an seine Nachfolgerin Vanessa Hermeling (23) übergeben. In einer kleinen Zeremonie wurde Kütenbrink von Bürgermeister Bernd Hachmann verabschiedet und Hermeling begrüßt.

Hachmann lobte am scheidenden Stadtjugendpfleger, dass er sich um den Aufbau der Jugendarbeit in der Stadt Rahden verdient gemacht und dabei deutliche Spuren hinterlassen habe. Kütenbrink habe auf die Wünsche und Vorstellungen der Jugendlichen reagiert und sei maßgeblich an der Einrichtung des Jugendcafés zunächst im Vereinsheim von TuSpo Rahden, jetzt in der Mensa im Schulzentrum beteiligt gewesen. Auch habe er für ein umfangreiches Angebot für Mädchen und Jungen insbesondere in den Sommerferien gesorgt. Zuletzt seien 40 Veranstaltungen für junge Menschen mit der Hilfe Rahdener Vereine angeboten worden.

Ein weiteres Verdienst Kütenbrinks sei es gewesen, eine Reihe von Projekten im kulturellen und präventiven Bereich angestoßen zu haben. „Kulturreihen mit Kindertheater sowie Präventionstheater an den weiterführenden Schulen gehören heute zum festen Programm“, heißt es in einem Bericht der Stadt. Ein Höhepunkt sei die Kulturkarawane „Ndere Kids“ aus Uganda in Kooperation mit dem TTC Rahden gewesen.

Acht Jahre Jugendarbeit, so Hachmann, „wären nicht ohne den Menschen Jens Kütenbrink möglich gewesen“. Seine offene Art, seine Teamfähigkeit und sein Organisationstalent zeichneten ihn aus. Hachmann dankte für die geleistete Arbeit und wünschte für die neue Tätigkeit im Jugendamt von Porta Westfalica alles Gute.

Gleichzeitig begrüßte er Vanessa Hermeling als „gelungenen, rechtzeitigen Ersatz“. Damit sei ein nahtloser Übergang in der Jugendarbeit sicher gestellt, zumal sie auch von Vertretern des Jugendparlaments einstimmig gewollt sei. Unterstützt werde die neue Jugendpflegerin von Sina Lesch und Paul Born, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FJS) ableisteten. Bis Ende September werde auch Anna Zora Peitzmann als Praktikantin zum Team gehören. Marian von Oy dagegen, der als FJSler Kütenbrink unterstützt hatte, wird demnächst aufhören. Das Jahr ist um.

In seinen Abschiedsworten sagte Kütenbrink, dass jetzt ein guter Zeitpunkt für ihn zum Wechseln und „was Anderes machen“ sei. Mit Vanessa Hermeling habe die Stadt eine neue Kraft mit neuen Ideen bekommen. Marian von Oy bescheinigte Kütenbrink, dass er ihn tatkräftig unterstützt habe. Manches wäre ohne ihn nicht möglich gewesen.

Und Vanessa Hermeling, die von Kütenbrink in einem „zweitägigen Chrash-Kursus“ vorbereitet worden ist, fühlt sich „hier schon total wohl“. Sie freue sich auf das neue Team. Die Zukunft werde, stellt sie sich vor, „arbeitsreich aber schön“.

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