Vereinsgottesdienst hat eine lange Tradition / Jäger, Schützen und Kameraden der Löschgruppe dabei

Jagdhornbläser an der Bergkapelle

Die Jagdhornbläser des Hegerings gaben dem Vereinsgottesdienst einen ganz besonderen Akzent.

Rahden - ARRENKAMP (hm) · Das Begrüßungssignal zum Sammeln der Jäger ertönte aus den Jagdhörnern im abendlichen Winterwald an der festlich geschmückten Bergkapelle in Arrenkamp. Die Jagdhornbläser des Hegerings begrüßten so nicht nur ihre Kameraden aus den Reihen der Jägerschaft, sondern auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Arrenkamp und des Schützenvereins und alle Arrenkamper.

Jäger und Arrenkamper Vereine hatten zum traditionellen Vereinsgottesdienst in die kleine Kapelle eingeladen. Bereits seit vielen Jahren, „es könnten 25 Jahre oder einige mehr sein“, findet immer am zweiten Sonnabend im Dezember der Vereinsgottesdienst in luftiger Höhe des Stemweder Berges statt. An den Ursprung erinnern sich manche der älteren Teilnehmer auch nur vage: „Damals war die Jagd von Bad Essener Jägern gepachtet, und einer dieser Jäger war auch Pastor. Der hat seinerzeit diesen Gottesdienst ins Leben gerufen, mit dem Hintergrund, die These zu verbreiten, dass Wild nicht nur gejagt werden solle sondern auch gehegt werden müsse und dazu alle Vereine eingeladen.“ Wilhelm Dullweber, Pastor i. R. hätte später den Gottesdienst in diesem Sinne weitergeführt.

An dieser Tradition halten die Mitglieder der Arrenkamper Vereine bis heute fest und füllten die Kirchenbänke beim abendlichen Gottesdienst. Pfarrer Ralf Finkeldey und Friedrich Tönsing, Vorsitzender des Schützenvereins, begrüßten die Vereinsgemeinde und diejenigen, die sich auf den Weg gemacht hatten, dem Vereinsgottesdienst beizuwohnen.

Orgelspiel, gemeinsamer Gesang, Predigt und Gebete sowie die Darbietungen der Jagdhornbläser, die zwei Wildehrensignale bliesen, gaben dem Gottesdienst einen unverwechselbaren Akzent. Bevor sich alle Teilnehmer des Vereinsgottesdienstes zum gemeinsamen zünftigen Grünkohlessen im Gasthaus Geldmeyer in Arrenkamp trafen, verabschiedeten die Jagdhornbläser die Vereinsmitglieder mit dem Signal „Auf Wiedersehen“.

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