Das Trio „The Mounthomers“ gastierte im Life House

Irish Folk mit ganzer Seele

Das Publikum ging begeistert mit beim Irish Folk mit den „Mounthomers“

Wehdem - (hm) · Zur Einweihung der Life House-Erweiterung hatte der JFK zu einem eintrittsfreiem Konzert eingeladen, zudem konnten sich die Besucher einen Eindruck vom umfangreichen Mittagsangebot für die Schülerinnen und Schüler machen und dieses Essensangebot auch zu Schülerpreisen probieren.

Musikalisch sorgten die „Mounthomers“ mit irischer Folkmusik für Stimmung. Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, Irish Folk mit ganzer Seele zu spielen. Hier kamen Freunde der Musik von der Grünen Insel voll auf ihre Kosten. Mit Balladen, Sauf- und Liebesliedern und Geschichten von Ein- und Auswanderern begeisterte das Trio aus Bergheim im fast voll besetzten Life House. Überzeugend und authentisch präsentierte es seine Musik mit Gitarren, Banjos, Mandoline und typisch irischen Instrumenten wie Fiddle, Whistle und Flute und verbanden in ihren Stücken traditionelle Jigs und Reels mit einfühlsamen Balladen.

Virtuos ließen die Musiker ihre Instrumente erklingen, kaum einer, der sich da dem Zauber irischer Folklore entziehen konnte. Im stetigen Wechsel trauriger Balladen und lustiger, fröhlicher Melodien sprang der Funke zum Publikum schnell über.

Trotz kleiner technischer Probleme wurde das Konzert nicht langweilig, dank eines humorvollen Jan Polasz, der das Publikum mit Witzen, kleinen Anekdoten und original gälischem Gesang zu begeistern wusste. Da waren kleine Probleme mit der Gitarre schnell vergessen. Voller Elan schmetterten sie „The Dublin Jack of all Trades“ ins Publikum, was so viel heißt wie „Hans Dampf in allen Gassen“.

Mit dem Song „The Pub with no Beer“ gerieten dann auch alle Besucher im Walzertakt ins Schunkeln und sangen begeistert den Refrain mit.

Vor sieben Jahren hat Multiinstrumentalist Jan Polasz mit dem Bergheimer Gitarristen Hans-Uwe Schäl die Band geründet, 2006 gesellte sich Heinz Meyer mit seiner Mandoline dazu und komplettierte das Trio. Die drei Vollblutmusiker, die sich selbst als echte Fans der „Dubliners“ bezeichnen, waren sich bei der Wahl ihres Bandnamens einig: da „Bergheimer“ nicht zur irischen Musik passen würde, übersetzten sie kurzerhand Bergheim wörtlich ins englische und sind so zu dem Namen „The Mounthomers“ gekommen.

Im Gegensatz zum eher getragen und ruhigen Beginn des Konzertes heizten die drei Musiker nach der Pause richtig ein. Mit bekannten Klassikern wie „Wild Rover“ und „Whiskey in the Jar“ fand das Konzert nach rund vier Stunden einen krönenden Abschluss.

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