Brockumer organisierte achtes internationales Motorrad- und Gespanntreffen auf Schloss Benkhausen 

Idee der Integration zog PS-starke Kreise

„Moto Guzzis“ waren am Wochenende in der Überzahl, aber auch viele andere namhafte Hersteller sorgten für ein buntes Bild in der Motorrad- und Gespannlandschaft.

Rahden - BROCKUM/ESPELKAMP (Art) · Da war „Guzzi-Heinz“ mal wieder ganz in seinem Element. Der Brockumer Organisator Heinz Schneidereit und seine Familie haben bereits zum achten Mal ein tolles Motorradtreffen auf die Beine gestellt. Die Rede ist vom „Motorrad- und Gespanntreffen auf Schloss Benkhausen“.

Die diakonische Einrichtung des Wittekindshofes stellte das wunderbare Schlossgelände für die internationale Veranstaltung zur Verfügung. Sozusagen als Belohnung, durften die Bewohner auf den brummenden Gefährten kostenlos mitfahren. Peter Dürr, der seitens des Wittekindshofes stets für buntes Treiben auf dem Gelände sorgt, zeigte sich voll des Lobes für das gemütliche Treffen. Geworben wurde für das internationale Volksfest für Biker – immerhin fanden auch 30 Niederländer den Weg nach Espelkamp-Fiestel – auf Treffen, per Mail und im Internet. Bereits am Donnerstag waren die ersten Motorrad-Fans angereist, hatten sich teilweise dafür Urlaub genommen. In über 170 Zelten wurde auf dem idyllischen Parkgelände campiert, obwohl es nachts doch empfindlich kalt war.

Die überwiegende Zahl der heißen Öfen waren Maschinen jeglichen Alters und Zustands des italienischen Herstellers „Moto Guzzi“. Liebevoll auch einfach „Guzzis“ genannt. Aber auch Hondas, hier vor allem die „Gold Wings“ sowie die legendären BMW-Gespanne waren ausreichend vertreten. Die Betitelung als Gespann war die Hauptsache und je individueller die Aufmachung, desto mehr Blicke zogen die über 70 Maschinen auf sich. Teuerstes Stück war ein Spezialumbau aus dem Hause Sauer, der rund 50 000 Euro gekostet hat.

Wie alles damals begann ist auf einer umfassenden Internetseite zu lesen: Als Heinz Schneidereit im Jahr 2001 das Stadtfest in Espelkamp besuchte, machte er sowohl beim Stand der Diakonischen Stiftung, wie auch des Motorradclubs Casablanca halt. Die Initialzündung kam, als ein Mann mit seiner behinderten Tochter staunend und begeistert vor einem Goldwing-Gespann halt machte. Die Idee war geboren Behinderte und Motorradfahrer zusammenzubringen und ein Treffen mit gemeinsamer Ausfahrt entstehen zu lassen. Kurzerhand sprach er mit dem Diakon Thomas Dullweber und holte gleich Peter Dürr, den damaligen Leiter der Einrichtung Schloß Benkhausen, mit an Bord. Nach Einholung von Erlaubnis und Unterstützung des Wittekindshofes war der Grundstein gelegt. Mit unermüdlichem persönlichen Einsatz kontaktierte Heinz Schneidereit deutschlandweit Motorradclubs und lud sie zum ersten Treffen im April 2002 nach Benkhausen ein.“ Auch diesmal waren die Bewohner der Diakonischen Einrichtung wieder Feuer und Flamme, bei der schon traditionellen Ausfahrt zum Dümmer dabei sein zu können. Am Abend gab es einen stimmungsvollen Biker-Gottesdienst auf dem Schlossgelände, für den eigens der bekannte Mo-Go Pfarrer Erich Faehling angereist war. Weitere Informationen unter: http://www.jumbo-benkhausen.de. Das Video zu dieser PS-starken Veranstaltung gibt es unter www. kreiszeitung.de

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Ausschreitungen bei Demos gegen Regierung in Kolumbien

Ausschreitungen bei Demos gegen Regierung in Kolumbien

Warum wir im Alter noch was riskieren müssen

Warum wir im Alter noch was riskieren müssen

Fiona Hill: Ukraine hat die US-Wahl 2016 nicht beeinflusst

Fiona Hill: Ukraine hat die US-Wahl 2016 nicht beeinflusst

Die Neuheiten der LA Autoshow

Die Neuheiten der LA Autoshow

Kommentare