Erster Mini-Labortag für Vorschulkinder des Kindergartens und Zweitklässler der Grundschule Pr. Ströhen

Mit hochroten Köpfen experimentiert

„Der wackelige Wasserberg“: Schulleiterin Bettina Wehebrink erläuterte den Kindern, dass Wasserteilchen die Eigenschaft besitzen, sich festzuhalten.

Pr. Ströhen - (ges) · Um den Hals trugen die Kinder – wie in einem richtigen Labor – Namensschilder. Und Jungen wie Mädchen hatten hochrote Köpfe. Alle waren gespannt, was bei ihren Tests an den insgesamt fünf Stationen passieren würde.

        Im Mittelpunkt des ersten Mini-Labortages für die neuen Vorschulkinder des Pr. Ströher Kindergartens und die als „Experten“ auftretenden Zweitklässler der evangelischen Grundschule stand das Element Wasser mit seinen besonderen Eigenschaften. Die Leitung lag in den Händen von Annika Meyer, die sich seit einem Jahr in der kleinen Pr. Ströher Grundschule als Referendarin auf ihr Lehramts-Examen vorbereitet. Unterstützt wurde sie von Schulleiterin Bettina Wehebrink, dem Kollegium und Praktikantin Melanie Latus. Die Kindergartenkinder wurden von Petra Löwen und Elke Bödeker begleitet. Bevor es zum Experimentieren in das im Feierraum der Schule eingerichtete Mini-Labor ging, stärkten sich die Kinder erst einmal mit einem kräftigen Frühstück. Mittags wurden die Stationen wieder abgebaut und die feuchten Spuren der Versuche beseitigt.

Dem Mini-Labortag in der Schule war bereits ein gemeinsames Vorbereitungstreffen im Kindergarten vorausgegangen, während die Idee zur naturwissenschaftlichen Förderung der Kinder bei einer gemeinsamen Konferenz geboren wurde.

Um die Wichtigkeit des Drucks beim Ablassen von Wasser aus einem Hochbehälter ging es an der Station „Männeken Piss“. Bei dem Experiment lernten die Kinder mit Plastikflaschen, Trichter und Becher, dass sich durch Höhe ein größerer wasserdruck aufbaut.

Beim „Schwimmen und Sinken“ machten die Kinder die Erfahrung, dass Dinge, die leichter sind als Wasser (Styropor und Papierschiffchen), auf der Oberfläche bleiben, schwerere Gegenstände wie ein Stein beispielsweise dagegen auf den Boden sinken. Um die Oberflächenspannung von Wasser ging es bei der Übung „Der wackelige Wasserberg“. Die Kinder entdeckten dabei, dass Wasserteilchen die Eigenschaft besitzen, sich festzuhalten. Besonderen Spaß hatten die Mädchen und Jungen beim „Seifenblasen einmal anders“. Sie waren stolz, wenn sie aus einem Gemisch aus Wasser, Glyzerin und Spülmittel mittels eines Strohalms dicke Luftblasen erzeugten. Bei den „Zuckerbildern“ kamen die Kinder zu der Erkenntnis, dass Wasser die Fähigkeit besitzt, Zuckermoleküle aufzulösen.

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