„Tag der offenen Tür“ im Bahnhof

Historisches Bauwerk stellt sich vor

Vertreter der Stadt Rahden, Architekt Andreas Krauß (links), die Nutzer des historischen Bahnhofs in Rahden sowie weitere Beteiligte haben für den „Tag der offenen Tür“ am kommenden Sonntag von 11 bis 17 Uhr ein gleichermaßen interessantes, informatives und vielfältiges Programm vorbereitet.

Rahden - (ges) · Es hat mehr als eine unliebsame Überraschung bei der Sanierung des historischen Bahnhofsgebäudes in Rahden gegeben. Irgendwie sind die umfangreichen Arbeiten aber dennoch abgeschlossen worden. Die künftigen Nutzer haben ihre Domizile bezogen. Eine inoffizielle Begehung hat bereits stattgefunden, morgen folgt die offizielle Einweihung, und am kommenden Sonntag dürfte rund um das in neuem Glanz erstrahlende Bahnhofsgebäude Volksfeststimmung herrschen.

        Dann hat die Bevölkerung die Möglichkeit, sich im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ über das Ergebnis der langwierigen und umfangreichen Sanierung zu informieren. Die Türen des denkmalgeschützten städtischen Bahnhofs sind am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Tag wird maßgeblich von den künftigen Nutzern des Gebäudes mitgestaltet. Sie bieten den Besuchern die Möglichkeit, mehr als nur einen kurzen Blick in die Räume der Eisenbahnchronikgruppe, des Deutschen Roten Kreuzes, des Stadtarchivs sowie des Standesamtes der Stadt zu werfen.

Am Abend der offiziellen Einweihung mit geladenen Gästen aus Politik und Gesellschaft bringt das VHS-Theater „Schatulle“, musikalisch unterstützt von der heimischen Irish-Folk-Formation „The New Foggy Few“, am Donnerstag mit der Premierenaufführung von „Des Bettlers Oper“ kulturelles Flair in die Räume des ehemaligen Güterschuppens. Der künftige Feier- und Vortragsraum soll sich, nicht zuletzt wegen des „Schatulle“-Umzugs von Wehe nach Rahden zu einem kulturellen Treffpunkt entwickeln. Karten für die insgesamt vier Vorstellungen von „Des Bettlers Oper“ gibt es übrigens nicht mehr. „Alle Aufführungen sind restlos ausverkauft“, teilte Detthard Wittler im Rahmen der Programmpräsentation für den „Tag der offenen Tür“ vor.

Während der inoffiziellen Begehung der grundlegend restaurierten Räume des historischen Gebäudes stellte Bauamtsleiter Dieter Drunagel auch das Rahmenprogramm für den „Tag der offenen Tür“ am kommenden Sonntag vor. Die im Bereich des Bahnhofs verlaufenden Straßen würden am Veranstaltungstag vom Verkehr freigehalten, teilte er mit. Im gesamten Stadtgebiet seien Parkmöglichkeiten für Pkw und Fahrräder ausgewiesen und der Omnibusbahnhof werde an die Weller Straße verlegt, sagte Drunagel weiter.

Zum Auftakt wird Bürgermeister Bernd Hachmann die Besucher willkommen heißen, einen kurzen Abriss der zurückliegenden Sanierungsphase geben und zur Feier des Tages ein Fass Bier spendieren. In einem Ausstellungszelt präsentieren sich u.a. die Tourist-Info der Stadt, die Auenland-Draisinen, die Eurobahn und die Mindener Kreisbahnen mit dem Schwerpunkt „Stadtbus“. Auch der Spargelhof Winkelmann ist mit einem Informationsstand vertreten. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Ein Imbissstand ist ebenso aufgebaut wie ein Getränkestand. Für die kleinen Besucher wird u.a. eine Hüpfburg aufgebaut.

Gleichermaßen interessant und vielfältig ist das Angebot der künftigen Nutzer. Das Stadtarchiv bietet u.a. die Möglichkeit, in alten Zeitungsausgaben zu stöbern. Die Eisenbahn-Chronikgruppe präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Archiv in der ehemaligen Bahnhofsgaststätte eine Beamer-Diashow zum Thema „Bahnhof in bewegten Bildern“, und die Mimen der VHS-Laientheatergruppe „Schatulle“ gewähren den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen, bevor sich am Abend zum letzten Mal der Vorhang für die Bettler-Oper teilt.

Damit auch die kleinen Besucher auf ihre Kosten kommen, stellem die Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes ihren Schminkstand zur Verfügung. Zudem soll ein Zuckerwattestand die Kinderherzen höher schlagen lassen. Die schon länger im Bahnhof untergebrachte Kleiderkammer ist am Sonntag geöffnet, und im Außenbereich zeigen die Sanitäter ihre Einsatzfahrzeuge.

Im Zuschauersaal sind Requisiten, Kostüme und Werbeträger einiger Aufführungen aus der 28-jährigen Geschichte der „Schatulle„ ausgestellt.

Die Museumseisenbahn Rahden-Uchte bietet durch Pendelfahrten mit einem modernen Triebwagen der Eurobahn die Möglichkeit, im Stundentakt einen Kurzausflug zum Spargelhof Winkelmann in Tonnenheide zu unternehmen, der ebenfalls zum „Tag der offenen Tür“ einlädt. Abfahrt ist am Bahnsteig der Museumseisenbahn, wo der historische Lokschuppen und ein alter Speisewagen die Erinnerung an alte Zeiten wach halten.

Die Pendelfahrten zum Spargelhof Winkelmann ermöglicht die Museumseisenbahn mit dem modernen Triebwagen der Eurobahn. Eingetzt wird ein Zug, der am Wochenende sowieso in Rahden steht. Um 11.20 Uhr sertr sich der erste Zug vom Rahdener Bahnhof aus gen Spargelhof in Bewegung. Von Tonnenheide zurück startet das erste Schienenfahrzeug um 11.40 Uhr. Aus beiden Fahrtrichtungen wird im Stundentakt gefahren, so dass die letzte Fahrt nach Tonnenheide um 16. 20 Uhr und die letzte Fahrt ab Tonnenheide um 16.40 Uhr stattfindet. In den Pausen werden auf dem Bahnhofsgelände Pendelfahrten für Groß und Klein angeboten.

nMit der Eurobahn

nzum Spargelhof

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