„Speukenkieker“-Betreiberin Beate Wöstehoff hat innovative Idee umgesetzt / Erster „Speuken-Schwof“ in Pr. Ströhen

Heute Premiere: „Tanz unterm Tisch“

Gestern Nachmittag wurde der große Restauranttisch im „Speukenkieker“ noch mit Muskelkraft nach oben „gebeamt“, heute schwebt das Mobiliar um 22.30 Uhr mit technischer Unterstützung bis an die Decke und macht Platz für den ersten „Speuken-Schwof“ in der Pr. Ströher Erlebnisgastronomie.

Pr. Ströhen - (ges/Art) · Jetzt schlägt´s aber 13! Punktgenau 13 Jahre nach der Eröffnung der Eröffnung ihrer Erlebnisgastronomie „Speukenkieker“ in Pr. Ströhen präsentiert Beate Wöstehoff ihren Gästen am heutigen 13. November ein neues Highlight: „Speuken-Schwof“ heißt die innovative Idee, die die Betreiberin den Besuchern präsentiert. Vor dem Hintergrund, dass tanzen gesund ist – für Körper und Seele gleichermaßen.

       Es ist kein Geheimnis, dass das Tanzen auf Tischen mit steigendem Promillegehalt zu späterer Stunde ein beliebter Volkssport sein soll. Im „Speukenkieker“ ist das von heute Abend an Schnee von gestern. Weil Beate Wöstehoff viel Wert auf alles legt, was nicht jeder hat, bietet sie besonders bewegungsfreudigen Gästen künftig jeden Freitag und Sonnabend „Tanz unterm Tisch“ an. Nicht ab 13.13 Uhr, wie man vermuten könnte, sondern immer erst ab 22.30 Uhr, schwebt der inmitten der Gastronomie stehende ovale Tisch gen Decke und pendelt sich dort in einer Höhe von 2,70 Metern ein.

Die Idee für den „Speuken-Schwof“ hatte Beate Wöstehoff, weil in der Vergangenheit immer mehr Gästegruppen nach dem Essen im Restaurant nach attraktiven Fortsetzung des Abends verlangten. „Insbesondere bei Weihnachtsfeiern kommt es immer wieder vor, dass unsere Gäste bedauern, dass sie nach dem Essen nicht tanzen können, ohne die Location zu wechseln.“

Auch der Aspekt, über die abendliche Essenszeit hinaus den Speukenkieker mit Leben zu erfüllen, motivierte die Betreiberin zur Realisierung ihrer Idee. „Früher, als vorrangig Kneipenatmosphäre herrschte, war es bis nachts rappelvoll“, so Beate Wöstehoff, die in der Erweiterung des Restaurantbereichs die Hauptursache für sinkende Besucherzahlen am späteren Abend sieht.

„Wer kommt schon um 22 oder 23 Uhr noch zum Essen?“ Eine Frage die sich Beate Wöstehoff selbst beantwortete. Eine neue Attraktion sollte her, die auch zu später Stunde noch Besucher anlockt. Weil Tanzmöglichkeiten für die mittlere Altersklasse in der Region relativ dünn gesät sind, schließt sie jetzt die Lücke mit ihrem regelmäßigen „Speukenschwof“. „Aber ohne den Restaurantbetrieb einzuschränken“, betont sie.

Einfallsreich tüftelte die Gastronomin gemeinsam mit dem Wagenfelder Innenarchitekten Wolfgang Ruß eine Konstruktion aus, die es ermöglicht, den vorderen Gastraum am frühen Abend als Restaurant, später als Tanzfläche zu nutzen. „Die vorhandenen Tische werden durch einen großen ersetzt, der um 22.30 Uhr in knapp drei Meter Höhe entschwindet.“

„Ein weithin einzigartiges Angebot“, schätzt Beate Wöstehoff die Neuheit ein. Zur Premiere sorgen die DJ´s „Heini & Horn“ vom „Subsonic-Team“ heute und morgen dafür, dass die Tanzfläche nicht leer bleibt. „Danach gibt es Musik aus der Jukebox von DJ Willi Knost“, kündigt die Gastronomin an.

Das „Speukenkieker-Team“ freut sich schon darauf, heute Abend die Holzbeine des großes Tisches hochzuklappen und das Essmobiliar nach oben zu „beamen“. Auch wenn gestern bis spät abends im „Speuken“ noch die Handwerker regierten, „heute Abend geht es auf jeden Fall los“,verspricht Beate Wöstehoff.

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