Rahdener Musiker wählen neuen Vorstand und planen weitere Konzerte

Heimatkapelle ehrt zwei „Anreiser“

Der neue Vorstand: (vorne, v.l.l) Verena Krüger, Ulrike Buschendorf, Bärbel Dieckmann und Sandra Kolkhorst, (hinten, v.l.) Andreas Krüger Wilfried, Droste und Gerhard Dieckröger. ·
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Der neue Vorstand: (vorne, v.l.l) Verena Krüger, Ulrike Buschendorf, Bärbel Dieckmann und Sandra Kolkhorst, (hinten, v.l.) Andreas Krüger Wilfried, Droste und Gerhard Dieckröger. ·

Rahden - Die Mitglieder der Heimatkapelle Rahden blickten bei ihrer Jahreshauptversammlung unter der Leitung des Vorsitzenden Andreas Krüger auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Krüger zeichnete Wilfried Droste, Heinrich Schmidt und Jörg Katenbrink für ihre zehnjährige Zugehörigkeit zur Kapelle mit einer Urkunde und einer Ehrennadel des Volksmusikerbundes NRW aus.

Besonders hervorzuheben ist dabei, dass Heinrich Schmidt in Sande bei Wilhelmshaven und Jörg Katenbrink in Berlin leben und beide keine Zeit und Mühe scheuen, bei den öffentlichen Auftritten der Kapelle möglichst oft dabei zu sein.

Es folgten die Jahresberichte der Schriftführerin Ulrike Buschendorf, der Kassiererin Christel Dieckröger und des Dirigenten Gerhard Dieckröger. Die Revisoren Sandra Kolkhorst und Hermann Wöstehoff bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenprüfung.

Bei den Wahlen wurde Marion Imgarten im Amt der zweiten Vorsitzenden bestätigt. Kassiererin Christel Dieckröger kandidierte nach zwölf Jahren im Amt und insgesamt 40 Jahren Vorstandsarbeit nicht wieder. Für sie wurde Ulrike Buschendorf gewählt.

Zur Schriftführerin wurde daraufhin Sandra Kolkhorst gewählt. Auch Annegret Jording, seit zwölf Jahren zweite Schriftführerin, stellte ihr Amt zur Verfügung. Die Versammlung wählte Bärbel Dieckmann als ihre Nachfolgerin.

Wilfried Droste bleibt zweiter Kassierer, Verena Krüger stellvertretende Dirigentin. Turnusmäßig schied Sandra Kolkhorst als Kassenprüferin aus. Hinzu gewählt wurde Christel Dieckröger.

Die inzwischen dem Publikum schon bekannten „Praktikantinnen“ – Lisa Gräber, Derya Kayan und Imke Topp – gehören der Kapelle inzwischen als vollwertige Mitglieder an. Die Aus- und Fortbildung liegt vorrangig in den Händen von Verena Krüger, die sehr darauf hofft, dass noch weitere Jugendliche den Weg in die Kapelle finden.

Die Musiker absolvierten im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Auftritte. Besonders hervorzuheben sind neben den Teilnahmen an verschiedenen Schützenfesten ein Konzert am Kurhaus in Bad Holzhausen und das Benefizkonzert für die Turmsanierung der Rahdener Kirche.

Das Highlight war das eigene Konzert der Kapelle im April, mit dem durch den Wechsel des Veranstaltungsortes in die Aula des Gymnasiums ein großer Schritt gewagt wurde. Aber: Wagnisse werden auch belohnt. Die Mitwirkenden konnten sich an beiden Veranstaltungstagen über einen sehr guten Besuch und viel Lob freuen.

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