Angeklagter legt Geständnis ab

33-Jähriger nach brutalem Überfall auf Juwelier vor Gericht

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Ein Justizbeamter nimmt am Montag dem Angeklagten Veljko M. im Landgericht in Hannover die Handschellen ab.

Hannover - Nach einem Überfall auf einen Juwelier in Hannover muss sich ein 33-Jähriger seit Montag wegen versuchten Mordes und Entführung am Landgericht verantworten.

Der Mann soll mit drei noch flüchtigen Mittätern Ende Februar versucht haben, einen Juwelier zu überfallen. Zunächst soll das Quartett eine 73 Jahre alte Beschäftigte des Juweliers vor ihrer Haustür abgepasst und als Geisel genommen haben, um den Ladenschlüssel und den Sicherheitscode zu erpressen.

Weil beim Betreten des Ladens ein Alarm auslöste, rückte die Polizei an und die Bande ergriff ohne Beute die Flucht. Mit einer im Laden liegenden Waffe soll der Angeklagte auf die Beamten geschossen haben - ohne zu wissen, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Nach kurzer Verfolgungsjagd wurde der 33-Jährige gefasst. Zum Prozessauftakt legte er über seinen Verteidiger ein weitreichendes Geständnis ab. Er bestritt aber, versucht zu haben, die Polizisten zu töten. Er habe gesehen, dass es sich um keine scharfe Waffe handelte.

Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Tat auf das Konto der berüchtigten "Pink-Panther"-Diebesbande geht. Diese Juwelenräuber werden für weltweit Hunderte Überfälle auf Schmuckgeschäfte mit mehreren Hundert Millionen Euro an Beute verantwortlich gemacht.

dpa

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