Gelungene Ausstellung bei Claudia Hassebrock

Handwerk und Kunst in Harmonie vereint

„Vom künstlerischen Handwerk zur Kunst auf hohem Niveau“: Gesine Schreiber , Claudia Hassebrock, Klaus Schäffer und Iris Mentrup (von links) am bunten Kugelbaum.

Oppenwehe (ges) · Nicht nur die Auswahl der Künstler auch den Veranstaltungsort hätte Claudia Hassebrock nicht besser wählen können.

Im Garten ihres Hauses am Molkereiweg in Oppenwehe mit einer großen angrenzenden Wiese hatte sie im Rahmen des LandArt-Festivals gemeinsam mit drei weiteren Oppenweher Kunstschaffenden zu einer beeindruckenden Ausstellung eingeladen, mit der das beteiligte Quartett einen Bogen vom „künstlerischen Handwerk zur Kunst auf hohem Niveau“ spannte.

Die Open-Air-Ausstellung lockte von vormittags bis abends bei optimalen äußeren Bedingungen durch ihre Vielfalt jede Menge Besucher an.

In verschiedenen Pavillons gewährten die Beteiligten den Kunstinteressierten einen tiefen Einblick in ihr kreatives Schaffen. Die Goldschmiedin Iris Mentrup zeigte selbstkreierte Schmuckstücke. Filigrane, eigenwillige und harmonische Halsketten, Armbänder, Ohrringe und Fingerringe glitzerten in der Sonne. Die handgefertigten, modischen Einzelstücke fanden bei Iris Mentrup rasch Liebhaber, die hohen Anspruch an Qualität und Einzigartigkeit haben. Die Goldschmiedin nahm auch Aufträge für die Fertigung von Schmuckstücken für besondere Anlässe an.

Die Schönheit verschiedener Blüten fängt die Malerin Gesine Schreiber in ihren Bildern ein. Größtenteils entstehen ihre stilvollen Bilder in Aquarelltechnik, während der Ausstellung am Sonntag liebevoll in passenden Rahmen präsentiert. Manchmal greift sie auch zu Acrylfarben. Dann entstehen auf Keilrahmen Acrylbilder in unterschiedlichen Größen. Angefreundet hat sie sich inzwischen aber auch mit der Mischtechnik. Leuchtende Farben in Farbverläufen prägen den Stil von Gesine Schreiber.

Klaus Schäffer hat sich auf gleichermaßen außergewöhnliche und rustikale Holzarbeiten spezialisiert. Von der massiven Bank, über ausgefallene Holzobjekte für drinnen und draußen bis hin zum Holzpilz oder kleinen Jo-Jo – die Besucher zeigten sich begeistert von den Arbeiten mit dem natürlichen Werkstoff.

Claudia Hassebrock hatte an diesem Ausstellungstag alle Hände voll zu tun, um die vielen Besucher mit den nötigen Informationen über die Ausstellung zu versorgen und zeigte selbst ihre farbenprächtigen Tiffany- und Mosaikobjekte vom Kerzenständer bis zum Gartenstecker. Die gelernte Bau- und Kunstglaserin hatte auch Patchwork-Arbeiten im Angebot. „Ich bin zwar Glaserin mit Leib und Seele, doch manchmal setzte ich auch andere Ideen um“, erklärte Claudia Hassebrock. Sie war überaus froh, dass sie im Vorfeld bei den Vorbereitungen für die Ausstellung auf ihre Familie zählen konnte. „Ohne ihre Hilfe hätte ich gar nicht alles geschafft.“

Auch am Veranstaltungstag war sie mit eingespannt, wenn es darum ging, in der Bastelecke für die Kinder zu helfen oder die Besucher mit frisch gebackenen Waffeln, Kaffee oder kalten Getränken zu versorgen.

„Es ist genauso gelaufen, wie ich es mir gewünscht habe“, resümierte Claudia Hassebrock strahlend. „Dass Wetter hätte besser nicht sein können, und überall stehen oder sitzen die Besucher in kleinen Gruppen und unterhalten sich.“

Auch die Kutschen, die während des ganzen Nachmittags pendelten und die Besucher vom Ausstellungsgelände am Molkereiweg zur Bockwindmühle und wieder zurück brachten, waren ständig voll besetzt.

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