Aktive Seniorenvereinigung des Schützenvereins Pr. Ströhen

Handstock Symbol der Gemeinschaft

Die Teilnehmer der Wanderung vor der Schutzhütte der Weher Heimatfreunde, wo am Montag eine längere Rast, verbunden mit einer Kaffeetafel, eingelegt wurde.

Pr. Ströhen - (on) · Es gehört seit Jahrzehnten zum guten Brauch im Schützenverein Pr. Ströhen, dass Mitglieder, die das 60. Lebensjahr vollenden, von einer Abordnung der Alten Garde zum Geburtstag einen Handstock aus Eiche, der mit ihrem Namensschild versehen ist, erhalten. Verbunden mit der Einladung, fortan an den Veranstaltungen und Zusammenkünften der Seniorengemeinschaft teilzunehmen.

Dabei bleibt es den Mitgliedern überlassen, ob sie das Angebot annehmen oder sich vorerst weiterhin dem Vereinsleben widmen. „Wir zwingen keinen, bei uns mitzumachen“, so Alte-Garde-Major Helmut Fangmann, der in seiner Arbeit von Heinz Bollhorst unterstützt wird. „Wer sich mit 60 noch zu jung fühlt, kann auch später zu den Senioren wechseln.“

Immerhin sind es weit mehr als 100 Vereinsmitglieder, die das „Rentenalter der Schützen“ erreicht haben. Die meisten von ihnen nehmen mit großem Interesse an den Treffen der Alten Garde teil. Dazu gehören Ausflüge, Kartenspielnachmittage und Wanderungen. Die Altgardisten verfügen sogar über ein eigenes Liederbuch und tragen zur Uniform grüne Schützen-Hosenträger.

Zur Überreichung des Handstockes zum 60. Geburtstag ist seit nunmehr 20 Jahren das Stock-Einwandern gekommen, das mit einem kleinen „Sonderprogramm“ verbunden wird und mit einem gemeinsamen Imbiß, meist wird gegrillt, abschließt.

Wie stimmungsvoll es bei den Wanderungen zugeht, wurde deutlich, als die Altgardisten jetzt vom Heuerort und Moorort ihren traditionellen Wandertag durchführten. Friedhelm Tacke und Heinz Bollhorst hatten ihn mit Unterstützung durch ihre Frauen vorbereitet. Willi Wolter fuhr den Marketenderwagen und brachte Bänke und Tische von einem Rastplatz zum andern.

Die Wanderroute führte wechselweise über Ströher und Weher Gebiet bis zur Schutzhütte in der Nähe des Landgasthauses Ludewig in Barl, wo es Kaffee, natürlich auch „Ströher Schwatten“, und einen köstlichden Butterkuchen gab. Über die Binnenstraßen ging es zurück zum Ausgangspunkt bei Tacken in der „Binnenheide“, wo auf dem Grill die Bratwürste brutzelten. Im nächsten Jahr, so wurde vereinbart, werden Helmut Fangmann und Heiner Rohlfing die Wanderung ausrichten.

Viel Anklang finden die monatlichen Kartenspielnachmittage in der Schützenhalle. Am letzten Ausflug, den die Alte Garde ins Weserbergland durchführte, nahmen gut 70 Senioren teil. „Wir freuen uns über jeden , der bei uns mitmacht“, so der Vorsitzende.

Es sind oft die Vorsitzenden, die nach ihrem Ausscheiden an der Vereinsspitze in der Alten Garde als deren Major und Sprecher fungieren. Das war schon bei Heinrich Buschmann so, auch bei Heinrich Kröger und bei Reinhold Cording. Ebenso bei Helmut Fangmann, der nun schon längere Jahre an der Spitze der Altgardisten, zu denen auch Frauen gehören, steht.

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