Straßenbeleuchtung wieder bis 23 Uhr

„Halbschaltung“ mit längerer Brenndauer

Oppendorf - (ges) · Die frühere Abschaltung der Straßenbeleuchtung hat in der Vergangenheit in Stemwede für allerhand Wirbel gesorgt. Ein Schreiben hatte es zu der Thematik auch von dem in Gründung befindlichen Gewerbeverein „Wir sind Stemwede“ gegeben.

In dem Brief wird u.a. darauf hingewiesen, dass das frühzeitige Abschalten der Straßenbeleuchtung auf großes Unverständnis stößt. Gefordert wird von den Gewerbetreibenden, dass die Beleuchtung wenigstens bis 23 Uhr und morgens um 6 Uhr eingeschaltet bleibt, „zumal in dieser Zeit bereits viele Schüler zu den Bushaltestellen unterwegs sind“.

Hingewiesen wird auch darauf, „ dass gerade in der Zeit bis 23 Uhr viele sportliche, kulturelle, vereinsmäßige und private Veranstaltungen enden. Die Dunkelheit und ein eventueller Fußweg mit gefährlichen Stolpermöglichkeiten verängstigt und verunsichert viele Bürger, insbesondere dann, wenn es zu einem Zusammentreffen mit Unbekannten kommt“.

Nachdem bereits im Haupt- und Finanzausschuss über das Thema diskutiert und angeregt worden war, die Straßenbeleuchtung bei öffentlichen Vereinsfeiern wie Schützenfesten beispielsweise die ganze Nacht brennen zu lassen, befasste sich am Mittwoch auch der Stemweder Rat damit.

Seitens der CDU machte Monika Lösche deutlich, dass ihre Fraktion mittendrin stecke, um ein Sparpaket zu schnüren und nach Einsparungen suche, die die Bürger nicht belasteten. Aus dem Grunde habe ihre Fraktion die Kosten für eine Halbschaltung ermitteln lassen, mit der jährlich 23 000 Euro eingespart werden könnten, auch bei einer Brenndauer bis 23 Uhr und ab 6 Uhr. Bei einer Halbschaltung würde nur noch jede zweite Straßenleuchte brennen, erläuterte sie.

Für die SPD betonte Wilhelm Riesmeier, dass sich seine Fraktion von Beginn an gegen die frühe Abschaltungsvariante ab 22 Uhr ausgesprochen habe, und Hermann Gesenhues sagte für Bündnis90/Grüne, dass er sich mit dem Antrag der CDU anfreunden könne, bedauerte aber gleichzeitig, dass der Vorschlag nicht von der Verwaltung gekommen sei. Auch FDP und FWG unterstützten den CDU-Antrag.

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