Kurzbesuch bei Bürgermeister Hachmann

Grüße vom CVJM aus Sierra Leone

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Josef Kamaha und Jeneba Lahai (r.) überreichten gestern Bürgermeister Bernd Hachmann eine Gruß-Keramik aus Sierra Leone.

Rahden - · Es war gestern ein kurzer Besuch von Josef Kamaha und Jeneba Lahai aus Sierra Leone bei Bürgermeister Bernd Hachmann. Die beiden Gäste wurde von Gudrun Straßburg und Oliver Nickel begleitet, die zum einen Hintergrundinformationen gaben, zum anderen auch als Dolmetscher fungierten.

Die beiden Besucher, Kamaha ist Vorsitzender YMCA (CVJM) in Sierra Leone, Jeneba Lahai die Schatzmeisterin, hatten in Rahden und Umgebung (sie bleiben bis zum 26. September) die Mission, möglichst viel Wissenswertes über erneuerbare Energien (Wind, Solar, Biogas) und über Soziales zu erfahren. Hier interessierten sie besonders die Tafel, die Altenheime und das Krankenhaus. Auch der Wittekindshof und das Rahdener Gymnasium wurden besucht. Dort gab es eine Diskussion zum Thema „Was ist Religion?“ Beide Gäste sind sehr gläubig, wie Josef Kamaha in seinen Worten an Bürgermeister Hachmann deutlich machte. Mehrfach dankte er Gott für Rahdener Hilfe in der Vergangenheit, für das Ende des Krieges in Sierra Leone und mehr.

Der YMCA-Vorsitzende aus Sierra Leone lobte an Rahden, dass sich die Stadt seit seinem ersten Besuch vor etwa 13 Jahren sehr positiv verändert habe. Das zeige ihm, dass in dieser Stadt für das Wohl der Menschen gearbeitet werde. Damals, sagte er, sei nur über Krieg gesprochen worden. Heute sei das zwar kein Thema mehr, wohl aber die Folgen des Krieges: allein erziehende Mütter, denen geholfen werden müsse. Für Bürgermeister Bernd Hachmann hatten die Besucher eine Keramik mit Grüßen aus Sierra Leone mitgebracht. Der revanchierte sich mit einer Rahden-Tasche und einem kleinen Büchlein über die Stadt.

Im Gespräch erinnerte Gudrun Straßburg an die Anfänge mit dem Bau des „Rahden-Hauses“ in Sierra Leone, in dem junge Frauen den Beruf der Schneiderin erlernten. Inzwischen sei das Angebot um einen Kindergarten und eine Bildungsstelle erweitert worden, bei der Erwachsene Schreiben und Lesen lernen. Die Gäste hoffen, viele praktikable Ideen aus Rahden und Umgebung mit nach Sierra Leone nehmen zu können.

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