Obermeister Günter Meyer ehrt Rahdener Fleischermeister

Goldener Meisterbrief für Rudolf Hofmann

Obermeister Günter Meyer (l.) überreichte Rudolf Hofmann den Goldenen Meisterbrief. ·
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Obermeister Günter Meyer (l.) überreichte Rudolf Hofmann den Goldenen Meisterbrief. ·

Rahden - HÜLLHORST/RAHDEN · Im Rahmen der Innungsversammlung der Fleischer-Innung Wittekindsland nahm Obermeister Günther Meyer aus Hille eine besondere Ehrung vor. Fleischermeister Rudolf Hofmann aus Rahden legte am 24. Juli 1961 vor der Handwerkskammer Bielefeld seine Meisterprüfung im Fleischerhandwerk ab und erhielt nun im Kreise seiner früheren Kolleginnen und Kollegen den Goldenen Meisterbrief.

Hofmann wurde am 18. April 1939 in Sitzenroda im Kreis Torgau geboren. Von 1953 bis 1956 erlernte er im Betrieb Konsum VB in Schildau im Kreis Torgau das Fleischerhandwerk. Seine Gesellenzeit verbrachte er von 1957 bis 1958 im Betrieb Porstmann in Leipzig. Im Jahr 1958 ging es dann im Westen in den Betrieben Piening und Heinz in Rahden mit der Gesellenzeit weiter.

Von 1961 bis 1967 war Rudolf Hofmann bei der Fleischerei Heinz in Rahden als Meister tätig. In den Jahren 1967 bis 1968 konnte er als Handelsreisender bei der Firma Menzefrike KG in Versmold seine Fähigkeiten im Kundenkontakt intensivieren, die er von 1968 bis 1972 als Verkaufsleiter bei der Fleischerei Horst in Menninghüffen noch vervollständigte.

So gerüstet machte sich Hofmann 1972 zunächst unter der Firmierung HoVo Fleischwaren Levern selbständig, bevor er in Stelle einen Betrieb und ein Wohnhaus errichtete. Für seine Berufsorganisation war er viele Jahre ehrenamtlich tätig. 1978 wurde er zum Lehrlingswart und Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gewählt und von 1990 bis 1996 war er stellvertretender Lehrlingswart.

In der Zeit von 1990 bis 1996 war er stellvertretender Obermeister. In der fusionierten Fleischer-Innung Minden-Lübbecke war er ab 1996 stellvertretender Lehrlingswart bis zur Fusion am 1. Januar 2010 zur Fleischer-Innung Wittekindsland. Im Jahre 2010 ging er dann beruflich und auch ehrenamtlich in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Sohn Frank, der bereits im Alter von 22 Jahren ebenfalls die Meisterprüfung im Fleischerhandwerk ablegte, führt in Rahden den Betrieb Feinkost Hofmann und setzt damit die Tradition der Familie fort.

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