Heimeliger Markt rund um Oppenweher Klus

Glühweinduft liegt in der Luft

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Marianne Sprado (r.) und Marianne Peglow servierten frisch gebackene Crêpes. ·

Oppenwehe - Der kleine beschauliche Weihnachtsmarkt an der Klus mitten in Oppenwehe ist vor allem eines: heimelig. Am Samstagnachmittag duftete es rund um die beleuchteten Holzhütten erneut nach Glühwein und anderen Leckereien.

Was vor sechs Jahren als Treffpunkt für die Anwohner begann, lockt längst nicht nur Besucher aus der Gemeinde Stemwede an. Sogar ein Herforder Ehepaar reiste an. Es war einige Tage zuvor während der Durchfahrt durch Oppenwehe auf die kleine nachgebaute und in weihnachtliches Licht getauchte Kirche aufmerksam geworden. „Das sah so hübsch und anheimelnd aus“, sagte Beate Kerner. Und da hätte es nicht lange gedauert, bis sie ihren Mann überredet hatte, am Tag vor dem ersten Advent die gut 50 Kilometer nach Oppenwehe zu fahren.

Beide wurden nicht enttäuscht: Neben weihnachtlichen Dekorationen und kleinen Geschenkideen, luden allerlei Gaumenfreuden in fester und flüssiger Form zum Verweilen an den Buden verschiedener Oppenweher Vereine ein. Es gab Crêpes, Waffeln, Punsch und Glühwein ebenso wie selbst gebackene Weihnachtskekse. Ein Rahmenprogramm tat ein Übriges, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Begeistert waren auch Rike Köllner und Ina Büttemeier. Die beiden jungen Oppenweher Frauen hatten im Voraus fleißig gestrickt, genäht und gebastelt. Ihr Stand war ständig dicht umlagert. Denn dort gab es für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel Schönes und Nützliches – von der Tasche für die Zopfspangen über Körnerkissen bis hin zum dekorativen Lederring. Aber auch in der Klus konnten die Besucher allerhand entdecken: Claudia Hassebrock stellte ihre Glasarbeiten und Glückwunschkarten aus. Mystisch beleuchtete Eisenwaren präsentierte Matthias Nolting, und im Zelt zeigte Erhard Kröger sein Können an der Drechselbank.

Weihnachtsmarkt an der Klus

Weihnachtsmarkt an der Klus

Der veranstaltende Verein Oppenweher Klus hatte außerdem für ein ansprechendes musikalisches Programm gesorgt. Der Posaunenchor mit den Jungbläsern unter der Leitung von Uwe Spreen spielte. Und die Flötenkinder von Jutta Jahn musizierten während des Krippenspiels der Oppenweher Kinder.

Trotz des ungemütlichen Wetters herrschte bereits kurz nach der Begrüßung durch Hans-Wilhelm Henke vom Klusverein und Pfarrerin Sigrid Mettenbrink behagliche Gemütlichkeit rund um die Klus. Die Oppenweher und ihre Gäste klönten und genossen es sichtlich, die kommende Weihnachtszeit auf solch besinnliche Art und Weise einläuten zu können.

Das Warten auf den Weihnachtsmann versüßte derweil Lotti Rossa mit weihnachtlichen Geschichten und selbst gebackenen Plätzchen im angrenzenden Zelt. Draußen durften die Mädchen und Jungen Stockbrot backen und an Wöllies Wurfbude versuchen, den Blechdosenturm zu treffen. · hm

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