47 Mädchen und Jungen campieren am Rande des Oppenweher Moores / Weserstadion-Besuch bildet Höhepunkt

Gewesen, wo nicht alle Fans hinkommen

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47 Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren waren beim Zeltlager des FC Oppenwehe am Rande des Oppenweher Moores dabei. ·

Oppenwehe - Höhepunkt für die meisten Mädchen und Jungen war im Rahmen des Sommercamps des FC Oppenwehe die Fahrt nach Bremen mit der Besichtigung des Stadions. „Wir durften uns überall umsehen, auch dort wo ‚normale‘ Zuschauer nie hinkommen“, schwärmte Fußballfan Tom über die Einblicke in die Heimspielstätte Werder Bremens.

Die Tagestour nach Bremen mit der spannenden Führung durch das Weserstadion mit Blick hinter die Kulissen und anschließender mittelalterlicher Stadtführung war nur einer der verschiedenen Programmpunkte, die die Mädchen und Jungen während des Zeltlagers des FC Oppenwehe auf dem Hof der Familie Summann am Rande des Oppenweher Moores erwartete.

Fünf Tage lang hieß es für 47 Kinder Spiel, Spaß und Spannung rund um die Uhr.

Insgesamt sorgt ein elfköpfiges Betreuerteam für den reibungslosen Ablauf. Neben Brigitte Bollmeier, Werner Greger und dessen Ehefrau Edeltraud waren auch deren Söhne Dominic und Pascal, Klaus Schomaeker, Stefan und Bianca Meyer, Manuela Wittenbrink, Tina Müller und Patrick Meier als bewährte Kräfte mit von der Partie. Sie hatten bereits vor dem Start die Zeltstadt mit Küchenzelt aufgebaut und für Dusch- und Abwaschmöglichkeiten gesorgt.

Als die Kinder am Montagmittag mit ihren Fahrrädern auf dem Gelände am Rande des Oppenweher Moores ankamen, konnten sie gleich ihre Zelte beziehen und dort Iso-Matten, Luftmatratzen und Schlafsäcke ausbreiten. Kurz nach der Ankunft stand die erste Tour auf dem Programm. Mit dem Fahrrad ging es zur Löschgruppe Oppenwehe.

Neben verschiedenen Wasserspielen demonstrierten die Einsatzkräfte des Spargeldorfes den Einsatz mit der Rettungsschere und zerlegten das Fahrrad eines Betreuers in 40 Teile. „Für die Kinder war es sehr spannend, und die Jungs von der Löschgruppe haben sich super viel Mühe gegeben“, sagte Greger erfreut.

Nachdem die Sieben- bis Zwölfjährigen am zweiten Tag Bremen „unsicher“ gemacht hatten, ging es am Mittwoch mit dem Fahrrad nach Hüde zum Dümmer See. Bei frischer Brise segelte die Truppe mit zwei gecharterten Booten über den See nach Dümmerlohausen und wieder zurück. „Wir mussten die Bootstour sogar etwas früher starten, weil der Skipper aufgrund des stärker werdenden Windes später nicht mehr ablegen konnte – für die Kinder natürlich ein Heidenspaß, denn die Boote nahmen richtig Fahrt auf“, so Greger. Anschließend hatten sie Naturschutzstation Dümmer besucht und waren auf dem Dümmer-Erlebnispfad zu einem Aussichtsturm gelaufen.

Die für Donnerstag geplante Fahrradtour fiel buchstäblich ins Wasser, weshalb die Camper-Truppe mit Autos zum Schwimmen ins Freizeitbad nach Hüde fuhr. Anschließend setzte Karl-Heinz Meier in seinem Kino, der Lichtburg Quernheim, den Filmprojektor in Gang und zeigte für die Kinder in einer Sondervorstellung „Ice Age 4“.

Für den Freitag, den letzten Tag im Camp, hatte sich das Organisations-Team eine Vorführung aller Kinder ausgedacht. Dafür hatten die Mädchen und Jungen neun Wörter zu Beginn der Woche bekommen und mussten sich, in Gruppen eingeteilt, dazu eine Geschichte ausdenken, die alle Wörter enthielt.

Die Betreuer zeigten sich am Ende des Ferienzeltlagers begeistert von der Disziplin, die alle Kinder an den Tag legten. Sie hielten sich an Regeln und konnten sich mit einfachen Mitteln untereinander beschäftigen. Schließlich waren beim Zeltlager alle technischen Geräte, wie Handys, Spielekonsolen und MP3-Player verboten. · hm

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