Rahdener CDU feiert Familienfest / Partei sucht Kontakt zu Bürgern

Gespräche jenseits der Politik

Die kleine Paula lässt sich von Michelle in eine Weltraumprinzessin verwandeln. ·

Rahden - „Wir wollten einfach mal etwas für die Familien machen“, erläutert Mitorganisator Frank Holtmann die Grund idee hinter dem ersten Familienfest der Rahdener CDU, das am Wochenende viele Menschen auf das Gelände der Firma AMR-Solar in Rahden lockte.

Die Partei wolle jenseits der Parteipolitik in Rat und Ausschüssen mit den Menschen der Stadt ins Gespräch kommen und sich nicht nur im Wahlkampf zeigen, erklärt Mitorganisator Bernd Rieke, der sein Gelände für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Die Idee zu dem Fest sei von seiner Lebensgefährtin Anja Barsch – ebenfalls in der CDU aktiv – gekommen.

Vor allem die Kinder sollten an diesem Nachmittag Spaß haben und sich richtig austoben. Dafür hatte die Ortsunion unter anderem eine Hüpfburg, Ponyreiten und lustige Spiele organisiert. Am Stand der Sparkasse konnten sich die Kinder schminken lassen. Auch die Feuerwehr Rahden war mit einem Einsatzfahrzeug gekommen und ließ sich von den neugierigen Besuchern über die Schulter schauen.

Als Höhepunkt des Nachmittags stellten die Tänzer des Freestyle-Dance-Clubs des TuSpo Rahden ihr Können unter Beweis und ernteten viel Applaus für ihre Darbietung.

Den erwachsenen Gästen boten die Vertreter der Ortsunion und der Jungen Union vor allem die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre mit ihren Volksvertretern auszutauschen – über die brisanten Fragen der Lokalpolitik, aber auch über ganz alltägliche Dinge jenseits der Politik. Denn die Partei sollte an diesem Tag ganz bewusst nicht im Vordergrund stehen.

„Da steckt viel Arbeit drin“, gab es für die Organisatoren Lob von hoher Stelle. Der Bielefelder CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok hatte auf dem Fest vorbeigeschaut und zeigte sich angetan von der Idee des Familienfestes. Es gebe in der Gesellschaft eine Tendenz zur Vereinsamung. Es sei wichtig, dem mit solchen Veranstaltungen für alle Generationen entgegenzuwirken. Auch Bürgermeister Bernd Hachmann und die Stadtverbandsvorsitzende Bianca Winkelmann hatten sich für das Fest angekündigt.

Auch von den Besuchern habe er viele positive Reaktionen erhalten, erzählt Holtmann und verspricht, dass es etwas in der Art auch in Zukunft geben werde. „Wir wissen noch nicht genau wann und wie, aber wir werden auf jeden Fall weitere Feste veranstalten“, verspricht Holtmann.

Neben der Geselligkeit diente die Veranstaltung auch noch einem guten Zweck. Der Erlös der Tombola, bei der es dank Sponsoren viele tolle Preise zu gewinnen gab, soll nach Angaben von Bernd Rieke der Rahdener Grundschule zugute kommen. · mer

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