Fünfte Klassen: „Was wir alles können“

Geschichten, Tänze und Gedichte

Das passte zusammen: Schülerinnen und Schüler der vier fünften Klassen sangen gemeinsam im Chor. Fotos (3): Mühlke

Wehdem - (hm) · Die Mädchen und Jungen aller fünften Klassen der Stemweder-Berg-Schule begeisterten am Mittwochnachmittag in der Begegnungsstätte in Wehdem mit einem Gemeinschaftsprojekt. Mit einer Talentshow bewiesen sie, welche großartigen Talente in ihnen schlummern und setzten sie auf der Bühne gekonnt in Szene.

       Schon nach den Sommerferien im zurückliegenden Jahr war die Idee entstanden, mit allen fünften Klassen ein gemeinsames Projekt zu starten. „Zunächst hatten wir geplant, etwas Weihnachtliches auf die Beine zu stellen“, erklärte Musiklehrerin Christiane Jetzek. „Da der Terminplan zur Weihnachtszeit aber stets gut gefüllt ist, haben wir uns für einen winterlichen Nachmittag mit einer Talentshow entschieden“, ergänzte sie. Woche für Woche probten die Teilnehmer zunächst an einem Nachmittag und nach den Weihnachtsferien sogar zwei Mal. Mit großem Eifer gingen die Schülerinnen und Schüler ans Werk. Insbesondere die Solisten zeigten zunächst vor der Klasse und Christiane Jetzek ihre eingeübten Vorträge.

Die Teilnehmer durften frei entscheiden, ob sie als Solokünstler auftreten wollten. Das Spektrum war breit gefächert, etliche Tänze mit akrobatischen Übungen, Gedichte, Pantomimik, Geschichten oder Märchen vorlesen sowie eine Bauchtanzshow hatten sich die Jugendlichen für das Projekt ausgedacht.

Nachdem Lionel und Malin aus der Klasse 5b die Zuschauer begrüßt hatten, startete die Show mit dem gemeinschaftlichen Chor, gefolgt von der „Verrückten Freundschaft“, pantomimisch in Szene gesetzt von Marcel Sporleder und Marcel Schramm aus der 5b, und dem Tanz „Ini Mini“ mit Kaja und Emely (5d). Nach ruhigen Beiträgen wie dem Gedicht „Wenn es Winter wird“, vorgetragen von Soad (5c), lockerte ein Tanz „Naturally“ mit Alina, Amina, Gülbahar und Sümmeye (5a) die Stimmung. Besonders die Mädchen zeigten Bühnenpräsenz. So auch Kira, Laura, Lea, Hanife und Alina aus der Klasse 5a. Sie tanzten zum Lied „Tic Toc“. Für eine Choreografie zu dem Song „Disco Pogo“ hatten sich Talisa, Laura, Milena und Maresa (5c) sowie Demmi, Nada, Jessica und Eccem (5d) entschieden. Laura, Kira und Alina aus der Klasse 5a zeigten ihr tänzerisches Können mit „Ini Mini“.

Mittels Beamer präsentierten die beiden für die Technik zuständigen Zehntklässler Markus und Kai gemalte Bilder, die zu dem Märchen „Der Froschkönig“ entstanden waren. Vanessa aus der 5b erzählte derweil das Märchen dazu. Anne-Mieke (5c) las sich mit der Geschichte „Brief an die Sonne“ in die Herzen der Zuhörer, und Clara (5d) spielte das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ auf der Trompete. Mit farbenfrohen Kostümen legten Alina und Amina aus der 5a einen gekonnten Bauchtanz aufs Parkett, bevor Isabel und Alina mit Christian Morgensterns Gedicht „Herr Winter ist ein rechter Mann“ glänzten.

„Die ganze Aktion lag in den Händen der Schüler. Sie haben sich überlegt, was sie zeigen können, haben sich Lieder, Geschichten und Choreografien selbstständig zusammen gestellt“, resümierte Christiane Jetzek. Unter dem Motto „Was wir alles können“ präsentierten sie den so manches Mal vom Können überraschten Mitschülern sowie Eltern, Großeltern und Freunden ihr einstudiertes Programm. „Ich bin sehr stolz auf unsere Talentshow“, brachte es eine der mitwirkenden Schülerinnen auf den Punkt. Und Christiane Jetzek ergänzte: „Es war ein erstes tolles Gemeinschaftserlebnis für die vier gemischten fünften Klassen aus Haupt- und Realschule.“

Dass sie als Gemeinschaft ausgezeichnet zusammen passen, bewiesen sie mit gemeinsamen Chorbeiträgen. Wenn annähernd 70 Schülerinnen und Schüler das „Nebellied“, „Der Wind, der alte Musikant“ oder „Herr Winter“ singen und die Begegnungsstätte mit ihrem Gesang zum Schwingen bringen, klingt das schon sehr beeindruckend.

Schulleiter Jürgen Ehlers dankte Christiane Jetzek seitens aller Klassenlehrer für das Gemeinschaftsprojekt mit einem Blumenstrauß. Den hatte sie sich redlich verdient, „denn so viele unterschiedliche Schüler unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer leicht gewesen“, betonte sie.

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