Kinderliedermacher Uwe Lal verwandelte die Rahdener St. Johanniskirche in ein Meer leuchtender Laternen

Die Geschichte von St. Martin bezaubernd erzählt

Kindermusiker Uwe Lal erzählte die Geschichte von St. Martin in der St. Johanniskirche vor einer bezaubernden Schwarzlichtkulisse.

Rahden (Art) · Stockfinster war es, als Kindermusiker Uwe Lal in der in ein Laternenmeer verwandelten Rahdener St. Johanniskirche den Kindern die Geschichte von St. Martin erzählte. Zuvor hatten die drei bis fünfjährigen Mädchen und Jungen viel Spaß beim aktiven Mitmachteil des Konzertes, bei dem sich alles rund um das Laternenfest drehte.

„Ich kann nicht mehr warten, ich halt’s nicht mehr aus!“ Nicht nur Jugendreferent Oliver Nickel ging es so, als er die rund 85 Kinder und Uwe Lal begrüßte, der auf Einladung des CVJM der evangelischen Kirchengemeinde Rahden in der St. Johanniskirche für begeisterte Kinderaugen sorgte. Die Aufforderung zum Mitmachen ließen sich die Kleinen nicht entgehen. Mit „Vom Lichterfest zum Weihnachtsbaum“ sang sich der Musiker schnell in die Kinderherzen, wackelnde Kirchenbänke und ein vibrierender Boden infolge Mitsingens, Stampfens und Klatschens bei den vielen Mitmachliedern an diesem Nachmittag der Normalfall. Auch der Blick in die Schatzkiste weckte bei den Kindern die Neugierde.

Selbst die Eltern waren mit Eifer bei der Sache, klatschten, schnipsten und bewegten sich im Takt der Musik. Uwe Lal gelang es spielend, Klein und Groß, Jung und Alt mit seinen Mitmachliedern mitzureißen. Lieder wie „Trau dich raus“, „Ein winzig kleines Samenkorn“ mit Themen aus der Lebenswelt der Kinder, über Mut und Talent ließen auch den Einfluss Gottes auf das Werden und Wirken der Menschen nicht außer Acht.

Angeheizt durch die lebendigen Lieder am Anfang, trauten sich einige Kinder, Uwe Lal auch auf der Bühne zu unterstützen.

Schon dunkel war es draußen, als der zweite, besinnlichere Teil des Konzertes begann. Das Licht wurde in der Kirche gelöscht. Nur noch im Bühnenbereich vor dem Altar leuchteten auf einer schwarzen Leinwand im Schein von Schwarzlichtlampen Sterne und eine Waldsilhouette. Kindgerecht und mit viel Einfühlungsvermögen wusste Uwe Lal die Geschichte von Sankt Martin zu erzählen. Eine Figur nach der anderen erschien im Licht des Schwarzlichts stimmungsvoll leuchtend vor der Leinwand, fand dort selbsthaftend ihren Platz, allen voran natürlich St. Martin auf seinem Pferd.

Das begeisterte Gewusel während des Mitmachteil wich nun einem faszinierten Lauschen und Schauen, denn Uwe Lal ließ manches Mal wie von Zauberhand die Protagonisten aus der Dunkelheit auf der Leinwand erscheinen. Die Kinder fieberten mit, teilten die Freude über das Glück, das Sankt Martin dem Bettler brachte.

Am Ende der Geschichte von Martin zündeten die Kinder die Kerzen in ihren Laternen an. Versunken in ein farbenfrohes Lichtermeer der vielen Laternen stimmten die Kinder ein letztes Mal altbekannte und neue Lieder rund um das Laternenfest an. In einem waren sich Jung und Alt beim Verlassen der Kirche einig: ein beeindruckendes Konzert, das nicht nur den Kleinen Freude bereitet hatte und eine gelungene Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

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