In Stemwede wird 2011 nur die Klärschlamm-Abfuhr teurer

Die Gebührensätze für Müllabfuhr, Abwasser und Wasser unverändert

Oppenwehe - (ges) · Weil die Gebührensätze im Betriebsausschuss bereits ausführlich beraten worden waren, stimmte der Rat der Gemeinde Stemwede in seiner jüngsten Sitzung den künftigen Gebühren für die Abwasserbeseitigung, die Oberflächenentwässerung und die Fäkalschlammbeseitigung sowie der Höhe des Wassergeldes ohne Aussprache zu.

Bei der Kalkulation der Abwassergebühren geht die Gemeinde davon aus, dass sie im nächsten Jahr 2 270 Anschlüsse mit Freispiegelleitungen mit jeweils 96 Euro sowie 920 Anschlüsse mit Druckentwässerung mit 48 Euro abrechnen kann. Es wird erwartet, dass 445 000 Kubikmeter Abwasser ins Klärwerk eingeleitet werden. Weil den Bürgern jeder Kubikmeter mit 4 Euro in Rechnung gestellt wird, erwartet die Gemeinde im nächsten Jahr Einnahmen in Höhe von 2,04 Mio. Euro.

Die Gebühren für die Oberflächenentwässerung bleiben ebenfalls konstant. Die Gemeinde erwartet von den insgesamt 1 650 gebührenpflichtigen Anschlüssen jeweils eine Grundgebühr in Höhe von 96 Euro. Für jede angefangenen 50 Quadratmeter versiegelter Fläche (Anteil) müssen die Grundstücksbesitzer eine so genannte Benutzungsgebühr in Höhe von 32 Euro zahlen. Weil in Stemwede 8 800 Anteile in Rechnung gestellt werden können, erwartet die Gemeinde an Gebühren für die Oberflächenentwässerung insgesamt 440 000 Euro.

Die Betreiber von Kleinkläranlagen, die ihren Fäkalschlamm abfahren lassen, müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Die Kosten für jeden abgefahrenen Kubikmeter Fäkalschlamm steigen von bisher 32 auf künftig 37,30 Euro. Wer eine abflusslose Grube betreibt und deshalb auf die Abfuhr angewiesen ist, zahlt statt bisher 15,80 Euro in Zukunft 21,80 Euro. Kommt der Entsorgungsunternehmer vergeblich, wird der Grundstückseigentümer ebenfalls zur Kasse gebeten: Je angefangene halbe Stunde kostet 53,55 Euro.

Beim Wasserpreis ändert sich nichts. Pro Kubikmeter Frischwasser sind weiterhin 1,05 beziehungsweise 0,84 Euro (je nach Nutzer) zu zahlen. Unverändert stellen sich 2011 auch die Grundgebühren dar. 3 856 Anschlussnehmer zahlen 72 Euro, 174 108 Euro, fünf 288 Euro, drei 396 Euro und ein Anschlussnehmer 612 Euro.

Ebenfalls unverändert bleiben die Müllabfuhrgebühren: Die Restmülltonne kostet monatlich 6,40 Euro (jährlich 76,80 Euro), die Biomülltonne monatlich 10,30 Euro (jährlich 123,60 Euro). Ein Beistellsack wird mit 3 Euro in Rechnung gestellt, und für die 120-Liter-Windeltonne belaufen sich die jährlichen Kosten auf 38,40 Euro (monatlich 3,20 Euro).

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