Übung für Feuerwehren und DRK

Fünf „Verletzte“ evakuiert

Eine „Verletzte“ mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mit einer Leiter vom Balkon holen.

Levern - (ges) · Die abschließende „Manöverkritik“ fiel überwiegend positiv aus. „Es gab zwar noch ein paar Schwachstellen, doch insgesamt ist die Übung prima verlaufen“, resümierte der Zugführer des zweiten Zuges der Feuerwehr Stemwede, Hendrik Lahrmann, nach der realitätsnahen Zugübung beim Alten- und Pflegeheim „Stiftsort“ Levern.

Per Sirenenalarm wurden die Löschgruppen am Donnerstagabend kurz vor 19 Uhr – wie schon kurz berichtet – zum Übungsobjekt gerufen. Weil die Lage vorsah, fünf „Verletzte“ aus dem mit 65 Senioren belegten Gebäude zu evakuieren, wurde die Sanitäter der DRK-Bereitschaft Stemwede zur Unterstützung angefordert. Mitglieder der Jugendrotkreuzgruppe und der Jugendfeuerwehr hatten sich als „Dummis“ zur Verfügung gestellt und verlangten den Einsatzkräften durch laute Rufe, Mimik und Gestik einiges ab.

„Im Ernstfall würde auch eine Drehleiter dabei sein“, hatte Hendrik Lahrmann schon vor der Alarmierung bekannt gegeben. „Mit der üben wir noch separat.“ Neben der Menschenrettung sollte insbesondere ausgelotet werden, wie die Tanklöschfahrzeuge mit der räumlichen Enge im Bereich der Senioreneinrichtung zurecht kommen. „Das hat gut geklappt“, zeigte sich Lahrmann nach Übungsende zufrieden. Die Familie Langer, die das Alten- und Pflegeheim betreibt, hat aus der Übung die Erkenntnis gewonnen, dass die Beschriftung im Treppenhaus noch verbessert werden kann.

Schon wenige Minuten nach der Alarmierung rückten die Löschgruppen Levern, Destel und Twiehausen sowie der Rettungswagen des DRK über die Straße „Am Heilbad“ an, die Löschgruppen Sundern und Niedermehnen trafen über die Badeallee im hinteren Bereich der Senioreneinrichtung ein. Für die Rettung der „Verletzten“ wurden ausschließlich Atemschutzgeräteträger eingesetzt.

Positiv fiel auch das Resümee der DRK-Sanitäter aus: „Die von der Feuerwehr als Behandlungsplatz zugewiesene Rasenfläche war ideal, und die Übergabe der Verletzten durch die Einsatzkräfte der Wehr an die DRK-Sanitäter hat gut geklappt.“

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