33 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren nahmen am 29. FCO-Zeltlager auf dem Hof Summann teil

Fünf Tage ohne Handy und MP3-Player

33 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren nahmen in der zurückliegenden Woche am FCO-Zeltlager teil.

Oppenwehe - (ges) · 33 Mädchen und Jungen ohne Gameboy, Handy und MP3-Player. Geht nicht? Geht doch! Beim Zeltlager des FC Oppenwehe. Bei der gestern beendeten Abenteuer-Woche hat es den Acht- bis Zwölfjährigen auch keine Probleme bereitet, dass ihnen ihr Taschengeld zugeteilt wurde und auf maximal 2,50 Euro pro Tag begrenzt war.

        Zum 29. Mal in Folge hat die Veranstaltung inzwischen stattgefunden, und es gibt keinerlei Abnutzungserscheinungen. Ganz im Gegenteil: „Das Interesse      ist nach wie vor groß“, freute sich Werner Greger am Abend des vorletzten Lagertages. „Im vergangenen Jahr haben zwar mehr als 40 Kinder mitgemacht, aber es gibt ja auch geburtenschwächere Jahrgänge.“ Der FCO-Jugendobmann ist bereits zum 24. Mal dabei, ebenso wie Brigitte Bollmeier. „Initiiert wurde das erste Zeltlager Anfang der 80er Jahre vom damaligen Vorsitzenden Egon Büttemeier“, erinnert sich Greger. „Ich bin eingestiegen, als ich vor 24 Jahren Jugendobmann wurde.“

Ein zehnköpfiges Betreuerteam sorgte dafür, dass das Zeltlager wie am Schnürchen lief: Neben Brigitte Bollmeier, Werner Greger und Ehefrau Edeltraud waren auch deren Söhne Dominic und Pascal, Tina Müller, Klaus Schomäker sowie Bianca und Stefan Meyer als bewährte Kräfte dabei. „Patrick Meier absolviert in diesem Jahr ein Praktikum, um sich zu bewähren“, schmunzelt Greger. „Im nächsten Jahr beginnt dann seine dreijährige Lehre, bevor er in Vollzeit übernommen wird. Da haben wir schon unsere festen Regeln.“

Bei überwiegend hochsommerlichen Temperaturen verbrachten die 33 Kinder mit ihren Betreuern von Montag bis gestern erlebnisreiche Tage auf dem Hof Summann am Rande des Oppenweher Moores. Als die Kinder vormittags auf dem Platz ankamen, konnten sie gleich die schon zuvor von den Betreuern aufgebauten Zelte der Gemeinde beziehen. Schon kurz nach der Ankunft radelte die Gruppe wieder nach Oppenwehe zurück: FCO-Fußballobmann Harald Wittkötter hatte Kindern und Erwachsenen eine Besichtigung der Firma OKT ermöglicht. Der Besuch stand unter dem Motto „Vom Granulat zum fertigen Produkt“.

Für den zweiten Tag hatten Werner Greger und sein Helferteam eine Bustour zum Freizeit- und Safaripark Hodenhagen organisiert. „Die Kinder waren von der Kombination Spiel, Spaß und exotische Tiere hellauf begeistert“, resümierte der Jugendobmann. „Besonders beeindruckend war für alle eine abschließende Stunt-Show.“

Ansonsten standen die erlebnisreichen Tage wegen der teilweise subtropischen Witterungsbedingungen ganz im Zeichen von feucht-fröhlichen Wasserspielen.

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