Angebot reichte vom Strampler über Puzzles bis zum Tretfahrzeug

Flohmarkt der Kindergärten

Im Schatten der Bäume rund um die Johannis-Kirche boten etwa 50 Flohmarktbeschicker ihre Waren an.

Rahden - (hm) · Die kleine Louisa testete zunächst einmal die Funktionstüchtigkeit einer Kindertrommel, bevor sie an anderer Stelle einen großen Plastikeimer entdeckte, in dem sich jede Menge Sandspielzeug wie Förmchen, Harke und Schaufel versteckt hatten.

Nun galt es nur noch, die Eltern von der Wichtigkeit dieses Kaufs zu überzeugen, was jedoch zügig vonstatten ging, da beim Flohmarkt der Kindergärten rund um die Johanniskirche in Rahden jede Menge gut erhaltenes Kinderspielzeug zu ausgesprochen günstigen Preisen angeboten wurde.

Darüber hinaus waren hier Kinderbücher, Cassetten, CDs, Puzzles, Tret- und Schiebefahrzeuge und Kinderkleidung vom Strampler über Sweatshirts bis hin zu Stiefeln, wegen der Absatzhöhe wohl eher für größere Teenager geeignet, im Angebot. An einem der etwa 50 Verkaufsstände bot eine junge Frau drei Katzenbabys an, von denen hatte sie jedoch nur ein Foto dabei. An anderer Stelle bewachte ein Vierbeiner, der spanisches Podego-Mix Aaron, das angebotene Sortiment. Er quittierte jegliches Kaufinteresse der Schnäppchenjäger mit freundlichem Schwanzwedeln.

Den traditionellen Flohmarkt der Kindergärten organisiert jedes Jahr einer der acht Kindergärten des Rahdener Stadtgebietes. In diesem Jahr lag die Organisation bei dem Kindergarten aus Pr. Ströhen. „Von den Anbietern wird keine Standgebühr erhoben, statt dessen erwarten wir eine Spende, die den Kindergärten zu Gute kommt“, erklärte Anja Buschmann vom Organisationsteam aus den Reihen des Stadtelternrates der Kindergärten. „Jeder der Kindergärten unterstützt die Veranstaltung mit Kuchen und vielen helfenden Händen“, freute sich Busch mann.

Neben Kuchen, Torten und Kaffee waren auch Bratwürstchen und kühle Getränke im Angebot. Während sich die kleinen Flohmarktbesucher am Spielmobil vom Stadtsportverband Rahden vergnügten, sorgte eine Tombola, für die ortsansässige Firmen die Preise spendeten, und ein Glücksrad nicht nur für Kurzweil, sondern auch dafür, dass sich das Spendentöpfchen für die Kindergärten zunehmend füllte.

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