Fast 20 Kinder im Rahmen der Rahdener Ferienspiele beim „Schnuppernachmittag“ des Sielhorster Spielmannszuges

Flöten, Trommeln und Pauken erste Töne entlockt

Annähernd 20 Mädchen und Jungen folgten im Rahmen der Rahdener Ferienspiele der Einladung des Sielhorster Spielmannszuges zu einem „musikalischen Schnuppernachmittag“.

Rahden - SIELHORST (ges) So ganz uneigennützig haben die Verantwortlichen des Sielhorster Spielmannszuges nicht gehandelt, als sie sich dazu entschieden haben, im Rahmen der Rahdener Ferienspiele erstmals einen „Schnuppernachmittag für kleine Spielleute“ anzubieten.

Die Resonanz war hervorragend: Annähernd 20 Mädchen und Jungen zwischen sechs und zwölf Jahren folgten der Einladung ins Sielhorster Dorfgemeinschaftshaus, um für ein paar Stunden erste Erfahrungen im Umgang mit Querflöte, Becken, Trommel und Lyra zu machen. „Die Kinder kamen längst nicht nur aus Sielhorst, sondern waren bis aus Lübbecke angereist“, zeigte sich Daniel Telkemeyer, der Leiter der Sielhorster Spielmannszuges, erstaunt über das große Interesse. „Wenn jetzt zwei bis drei der Kinder dabei bleiben, dann hat sich unser Aufwand gelohnt“, gab der Tambourmajor am frühen Abend zu, als auf dem Platz am Dorfgemeinschaftshaus wieder Ruhe eingekehrt war.

Vorsorglich haben die Verantwortlichen des Spielmannszuges schon mal allen Kindern eine Einladung für zwei weitere „Schnupperabende“ mitgegeben, die auf den 2. und 9. September terminiert sind. Interessierte Kinder treffen sich dann jeweils mittwochs um 18 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus. „Die Einladung gilt für alle, die Lust am Musizieren in der Gruppe haben“, unterstreicht Daniel Telkemeyer und hofft, dass viele musikinteressierte Kinder bei den Schnupperabenden vorbeischauen. Wer weitere Informationen haben möchte, kann sich vorab auch schon mit dem Tambour unter Telefon 05771/4540 in Verbindung setzen.

„Wir suchen eigentlich immer neue Mitglieder“, betont Telkemeyer, weil von unseren 30 Aktiven meistens der eine oder andere fehlt. Der Tambour verfügt übrigens über eine ausgesprochen junge Truppe. Das Durchschnittsalter liegt bei gerade mal 22 Jahren. Das Repertoire besteht überwiegend aus klassischer Marschmusik, „weil die am besten zum Marschieren geeignet ist“. Der Spielmannszug Sielhorst behrrscht aber auch mehrere modernere Stücke. Die Zahl der jährlichen Auftritte liegt zwischen 15 und 20.

Derzeit bereiten sich die Spielleute auf das eigene Schützenfest vor, das im gewohnten Rahmen vom 7. bis 9. August auf dem Festplatz beim Dorfgemeinschaftshaus gefeiert wird.

Während der Ferienspiel-Aktion wurden die Kinder nach einer kurzen Kennenlernphase in Gruppen aufgeteilt. Sarina Tielbürger, Nadine Brockschmidt, Anne Krämer und Sina Lehde wiesen die Mädchen und Jungen in die „Bedienung“ von Alt- und Tenorflöten ein, Thomas Döpke und Patrick Lehde zeigten den Kindern, wie man mit Trommel, Pauke und Becken umgeht, Verena Bollhorst gab den jungen Gästen einen kleinen Einblick in die Aufgaben eines Tambourmajors, und mit Katrin Schlottmann und Daniel Telkemeyer versuchten die Kinder, auf der Lyra die richtigen Töne zu finden.

„Alle Kinder, Jungen wie Mädchen, waren mit großem Eifer bei der Sache“, bescheinigte Daniel Telkemeyer den Teilnehmern abschließend. „Bei dem einen oder anderen war durchaus Talent zu erkennen“, sagte er weiter.

Jeder der jetzt Lust auf mehr (Musik) bekommen hat, kann auch schon vor den geplanten Schnupperabenden für Einsteiger im September zu einem der jeden Mittwoch um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus stattfindenden Übungsabende kommen. Nur so zum Schauen, ganz unverbindlich natürlich…

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