Siebtes Rasentrecker-Rennen startet Samstag am Moorhof in Oppenwehe

Da fliegen die Gras-Fetzen

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Und weg ist er: Als Fotograf muss man schon schnell sein, um die Rennmäher-Piloten zu erwischen. Hier lässt Michael Droste vom Team „Firefox“ zu Demonstrationszwecken die Gras-Fetzen fliegen. ·

Oppenwehe - Samstag ist in Deutschland ja auch irgendwie Rasenmäh-Tag. Dann werden schwere Geräte aus Schuppen geholt und Gärten in Form getrimmt, auf dass der Nachbar erkennt, dass man etwas für sein Grundstück tut. Menschen auf Aufsitzmähern nehmen dabei zumeist gemütliche Positionen ein. Nicht so die rund 75 Rasentrecker-Piloten, die am Samstag, 6. Juli, in Oppenwehe aufsitzen. Bei hohen Geschwindigkeiten müssen sie Haltung bewahren. Und von einer schönen Wiese kann nach den Qualifikationsläufen (11 Uhr) und den Rennen (ab 13 Uhr) sicher auch keine Rede mehr sein.

Schauplatz des siebten Rasentrecker-Rennens ist nach den Anfängen auf dem Bünselmarkt wieder das fünf Hektar große Gelände vom Moorhof an der Wagenfelder Straße. Heinfried Huck und die anderen veranstaltenden „Rasentreckerfreunde Oppenwehe-Oppendorf“ haben mittlerweile Routine in Aufbau und Abwicklung des Events, dass das Areal einen Tag lang in Staub hüllen wird.

Sie wissen, wo genau wie viele Metallzäune stehen müssen, wie weit Strohballen fliegen, wenn ein Rennfahrer mal die Kurve nicht kriegt und in die Absperrung kracht. Seit Anfang der Woche bauen die Männer auf und nehmen, wenn auch ungern, auch weite Wege zur Anschaffung von benötigten Utensilien in Kauf. Am Montag starteten die Arbeiten.

„Die Strecke wird wieder so ähnlich wie im vergangenen Jahr“, erklärt Mathias Heitmann vom 25-köpfigen „Racingteam“, das auch dafür sorgt, dass Besucher nicht verhungern und verdursten. Wurstwagen und Bierbude stehen schon an ihrem Platz. Die Gast-Teams können auf einer weiteren Wiese ihr Fahrerlager aufschlagen. So aufmerksam wie die Fahrer wird am Samstag auch die Löschgruppe Oppenwehe sein, die das Renngeschehen beaufsichtigt

Das Starterfeld ist auch in etwa so groß wie 2012. Heitmann: „Viel größer kann es gar nicht mehr werden.“ Die meisten „Rennmäher“ gehen wie schon in den Vorjahren bei der „Offenen Klasse“, auch als „Königsklasse“ bezeichnet, an den Start. Hier haben Rasenmäher-Boliden mit bis zu 25 Pferdestärken ihren Platz. 48 Fahrer wollen es wissen – darunter mit Andreas Randermann und Rainer Heitmann (beide Team „M+R Racing“) sowie Michael Droste (Team „Firefox“) auch zwei Oppendorfer und ein Oppenweher. Als Favoriten starten hier laut Heitmann Andreas Schmid (Team „Misgurnus Fossilis“, Rottenbuch), Thorben Raddant („Panic Brothers“, Müden/Aller) und Sascha Schoder („Fuhrmann KFZ Racing“, Burgwedel).

Torsten Meeske (Oppendorf, „M+R Racing“) und Martin Sprado (Oppenwehe, „SAM-Racing“) geben in der Standardklasse Gas und sind damit zwei von 18 Teilnehmern. Hier haben die Fahrzeuge bis zu 18 PS.

Vier jüngere „Racer“ fahren den Spargeldorf-Parcours in der 13-PS-Klasse. Sieben Frauen wollen den Männern diesmal in der Damen-Klasse zeigen, was Geschwindigkeit und Fahrzeugkontrolle sind. · kap

http://www.rasentreckerrennen-oppenwehe.de

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