Firma Kolkhorst in Tonnenheide hatte politische Gäste

Fenster für ganz Europa

Stolz auf seine selbst entwickelten Fensterprofile: Dieter Kolkhorst (rechts) stellte Dr. Werner Hoyer, Kai Abruszat, Hans-Eckhard Meyer und Malte Rötz (von links) sein europaweit agierendes Unternehmen in Tonnenheide vor.

Tonnenheide - (ges) · Von Krise keine Spur. Firmeninhaber Dieter Kolkhorst überraschte seine politischen Gäste vielmehr mit der Aussage, dass die Auftragsbücher seines Unternehmens gut gefüllt seien. „In diesem Jahr kommt das Konjunkturprogramm des Bundes erst richtig in Fahrt“, freute sich der Seniorchef. 2009 habe es ein Umsatz-Plus von annähernd 20 Prozent gegeben.

Dieter Kolkhorst leitet die inzwischen 110-jährige Fachfirma Fensterbau Kolkhorst in Tonnenheide gemeinsam mit seinem Sohn Andreas.

Die politischen Gäste, die Dieter Kolkhorst am Freitagabend durch die Produktionshallen des Unternehmens führte, waren der frühere FDP-Staatsminister Dr. Werner Hoyer, die beiden heimischen Landtagskandidaten der Freien Demokraten, Malte Rötz und Kai Abruszat, sowie der Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes Rahden, Hans-Eckhard Meyer. Dr. Hoyer stellte während der Besichtigung heraus, dass mittelständische Unternehmen eine Stärke der Region seien.

Dieter Kolkhorst erläuterte seinen Gästen, dass sein betrieb im Jahre 1900 als klassische Tischlerei gegründet worden sei. Heute werde das Unternehmen bereits in vierter Generation geführt. 1970 spezialisierte sich das Unternehmen auf die Fertigung von Kunststoff-Fenstern. Vor etwa 25 Jahren kam die Herstellung von wärmedämmenden Aluminiumfenstern hinzu. „Unserer Firma ist nicht nur regional bekannt“, betonte Kolkhorst, „wir agieren inzwischen durch ein breit gefächertes Händlernetz auropaweit“. Die Produktionshallen haben derzeit eine Größe von 4 200 Quadratmetern. „Weil der Platz nicht ausreicht, vergrößern wir den Betrieb gerade um 750 Quadratmeter. Zudem wird die Überdachung der Hoffläche erweitert“, berichtete Kolkhorst mit Stolz. Die Zahl der Mitarbeiter bezifferte er auf annähernd 75. Dazu zählen auch ständig fünf Auszubildende in den Lehrjahren eins bis drei. Täglich verlassen bis zu 180 Fenster-Einheiten die Fertigungsstraßen des Unternehmens. Die Aufträge kommen von Privatkunden, dem Handel und von Wohnungsbaugesellschaften. „Auf Wunsch nehmen wir nach wie vor klassische Holzarbeiten an“.

Vor fünf Jahren erwarb das Tonnenheider Unternehmen einen 50-prozentigen Anteil das Pural-Profilwerk in der Nähe von Darmstadt. Dort werden die Profile für die hochwärmedämmenden Alu-Fenster hergestellt.

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