Dietmar Meier übergibt Amt nach 30 Jahren an seinen Sohn Patrick

FCO-Geschäftsführung bleibt in der Familie

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Der Vorstand des FC Oppenwehe (v.l.): Patrick Meier, Uwe Brockschmidt, Andreas Varenkamp, Sylvia Rossa, Maik Riesmeier, Sandra Spreen, Jan Döhnert, Tim Rehburg, Sandro Nagel, Klaus Schomaeker und Ralf Nünke. ·

Oppenwehe - Dietmar Meier war 30 Jahre lang erster Geschäftsführer des FC Oppenwehe (FCO). Seit Freitagnacht ist er es nicht mehr. In das Amt wählte der Verein bei seiner Hauptversammlung im Schützenheim Meiers Sohn Patrick. Dieser versicherte, die Aufgabe wie sein Vater erfüllen zu wollen und sicher noch das ein oder andere Mal auf dessen Wissen zurück zu greifen.

Ralf Nünke hat als junger FCO-Vorsitzender schon Erfahrung darin, langjährige Vorstandsmitglieder zu verabschieden. „Ich hoffe, das liegt nicht an mir“, scherzte er am Freitag und erinnerte an Brigitte Bollmeiers Abschied vor einem Jahr. Sie war mehr als 30 Jahre lang zweite Geschäftsführerin des Vereins gewesen.

„Dietmar hat den Verein maßgeblich geprägt und ihm seinen Stempel aufgedrückt“, sprach der Vorsitzende und überreichte Meier ein Geschenk. Nünke hofft, dass der 60-Jährige die Belange des Sportvereins als CDU-Ratsmitglied noch lange im Rat der Gemeinde vertreten wird. „Der FC Oppenwehe bleibt ein Teil von mir – ein Leben lang“, entgegnete Meier und versprach, im Falle einer Wiederwahl in den Rat für die Belange des Vereins einzustehen. Aus Altersgründen stand er für das Amt des Geschäftsführers nicht mehr zur Verfügung.

In seinem letzten Jahresbericht, dem eine ergreifende Applaus-Szene folgte, erinnerte Dietmar Meier unter anderem an seine Anfänge im Vorstand. „Entdeckt“ vom damaligen ersten Vorsitzenden Werner Sämann, übernahm er 1984 das Geschäftsführer-Amt von Hans Sadtler. Meier rief den zahlreichen Versammlungsteilnehmern unter anderem Feste in Erinnerung, sportliche Erfolge wie den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga, lustige und sehr traurige Momente und die „unvergessliche Feier“ zum 75-jährigen Vereinsbestehen.

773 Frauen, Männer und Kinder treiben im FC Oppenwehe derzeit Sport. 1996 konnte Meier in seinem noch 669 vermelden. Seit 13 Jahren habe der FC Oppenwehe mehr als 750 Mitglieder, sagte der scheidende Geschäftsführer. „Das kommt natürlich nicht von selbst. Hier muss man mit der Zeit gehen und immer wieder attraktive Angebote schaffen.“

Eine Lanze brach er für das Ehrenamt. „Ohne Ehrenamt würde ich heute beruflich und überhaupt nicht da stehen, wo ich heute stehe.“ Meiers Lob und Dank galt seinen Wegbegleitern in den FCO-Reihen.

Neben Geschäftsführer Patrick Meier ist auch Tim Rehburg neu im Vorstand. Er ersetzt als zweiter Kassierer Christine Arke, die das Amt seit 2007 inne hatte. Wiedergewählt wurde Sylvia Rossa als zweite Vorsitzende. Einmütig stimmte die Versammlung für Andreas Varenkamp als außerordentliches Vorstandsmitglied und Schiedsrichterobmann.

Wiederwahl hieß es zudem für Linda Spreen (3. Kassiererin), Oliver Schäffer (4. Kassierer), Christian Henke und Lukas Schlömp (Platzwarte), Wilfried Waering (Sozialwart), Uwe Brockschmidt (Betreuer der ersten Mannschaft), Oliver Schäfer (Betreuer der zweiten Mannschaft), Jan Klasing (Trainer Damenfußball), Katharina Hurdelbrink (Betreuerin Damenfußball), Sandro Nagel und Torsten Martens (Abteilung Alte Herren), Kurt Nagel und Wolfgang Allhorn (Radfahrer), Edeltraud Greger (Sportabzeichenbeauftragte) Brigitte Bollmeier (Frauen wartin) sowie Sandra Stein (zweite Frauenwartin).

Doch in Oppenwehe wurde nicht nur gewählt: Die Übergabe der FLVW-Verdienstnadeln in Gold an Wilfried Waering und Uwe Brockschmidt war nur ein kleiner Teil des großen Ehrungsreigens im Rahmen der Jahreshauptversammlung (Bericht folgt). · kap

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