38-jähriger Oppenweher prallt gegen Baum / 50 Rettungskräfte im Einsatz

Familienvater stirbt bei Verkehrsunfall

Ein 38-jähriger Mann aus Oppenwehe ist am Sonnabendmorgen tödlich verunglückt. Er prallte mit seinem Wagen gegen einen Baum und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. ·

Oppenwehe - Nur zwei Tage nach dem tragischen Verkehrsunfall einer 35-jährigen Mutter aus Westrup ist am frühen Sonnabendmorgen ein 38-jähriger Oppenweher bei einem Verkehrsunfall auf der Oppenweher Straße ums Leben gekommen.

Nach Angaben der Polizei hatten unbeteiligte Verkehrsteilnehmer gegen 4 Uhr auf der Oppenweher Straße in Höhe des Heckenweges ein stark beschädigtes Auto auf der Straße stehen sehen. Aufgrund der Spuren gehen die Beamten davon aus, dass der 38-Jährige mit seinem Mazda aus Sielhorst kommend Richtung Westen unterwegs war. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er demnach auf der geraden Strecke nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls sei der Mazda zurück auf die Fahrbahn geschleudert worden und dort zum Stehen gekommen, hieß es in dem Bericht der Polizei weiter. Der Familienvater, der auch Mitglied im Vorstand des FC Oppenwehe war, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Ein Fremdeinwirken schließt die Polizei derzeit aus.

Um kurz nach 4 Uhr hatte die Kreisleitstelle in Minden Rettungsdienst und Feuerwehr alarmiert. Nur wenige Minuten später traf der Vorausrüstwagen der Löschgruppe Oppenwehe an der Unglücksstelle ein und begann unter der Leitung von Zugführer Meik Henke und Löschgruppenführer Paul Melcher damit, den Eingeklemmten mit Hilfe ihrer hydraulischen Rettungsschere zu befreien.

Kurze Zeit später trafen auch das Notarzteinsatzfahrzeug der Rettungswache Rahden sowie zwei Rettungswagen aus Rahden und Haldem ein. Die Notärztin des Rahdener Krankenhauses und die Rettungsassistenten übernahmen sofort die medizinische Erstversorgung, konnten den Oppenweher aber nicht mehr retten. Der von den Rettungskräften angeforderte Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen kam nicht mehr zum Einsatz.

Neben der Löschgruppe Oppenwehe waren auch die Löschgruppe Haldem mit ihrer Rettungsschere und die Löschgruppe Oppendorf alarmiert worden. Unter der Einsatzleitung der Zugführer Meik Henke und Uwe Stubbe waren insgesamt rund 50 Feuerwehrkräfte an der Oppenweher Straße im Einsatz. Vor Ort war auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Dietmar Meier aus Oppendorf.

Da derartige Einsätze für die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr auch mit erheblichen seelischen Belastungen verbunden sind, wurden durch die Kreisleitstelle die Notfallseelsorger Axel Niederbröker aus Rahden sowie Busch aus Hille-Rothenuffeln hinzugerufen.

Während Busch den Angehörigen die Nachricht vom Unfalltod des 38-Jährigen überbrachte, betreute Axel Niederbröker, der selbst Mitglied der Löschgruppe Oppenwehe ist, die Feuerwehrmitglieder.

Die Oppenweher Straße war während des Einsatzes und zur Unfallaufnahme für rund zweieinhalb Stunden gesperrt. · mer/tf

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