Volkshochschule Lübbecker Land begrüßt neue Herausforderungen und Wege

„Lernen macht Spaß“

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Gemeinsam mit den Fachbereichsleitern, einigen Dozenten und Lübbeckes stellvertretendem Bürgermeister Frank Haberbosch (hinten Mitte) stellte Anke Steinhauer (r.) gestern das neue Programmheft der Volkshochschule in Espelkamp vor.

Espelkamp - „Nur wer zickzack denkt, weiß, wie der Hase läuft.“ Dieses Zitat von Klaus Klages steht im zweiten Halbjahr über den Kursen der Volkshochschule (VHS) Lübbecker Land. Neue Möglichkeiten des Denkens zu eröffnen ist daher das Ziel der Mitarbeiter der Bildungseinrichtung in den Städten und Gemeinden der zugehörigen Zweckverbände, wie VHS-Leiterin Anke Steinhauer gestern unterstrich.

Sie stellte im Bürgerhaus das neue Programm vor, dessen Anmeldebeginn auf Montag, 3. August, terminiert wurde. „Man müsste mehr wissen. Und man müsste handeln und helfen“, findet Steinhauer mit Blick auf die Nachrichten über Flüchtlinge.

Daher sehe die Volkshochschule ihren Auftrag derzeit darin, zu helfen und die Neuankömmlinge bei ihrer Integration in der neuen Heimat zu unterstützen. „Die Volkshochschule kann Verbindungen schaffen, Grundlagen für Gespräche und Entscheidungen, für das gegenseitige Lernen geben“, sagte Steinhauer. Zudem mache „Lernen bei uns Spaß“, so die Leiterin.

Die Deutschkurse an allen sechs Schulstandorten seien daher ein wichtiger Faktor – auch wenn die VHS Lübbecker Land nicht bei der Sprachförderung des Landes berücksichtigt worden sei, bedauert Steinhauer.

Aber auch weitere Angebote aus den Bereichen Politik und Gesellschaft, Kultur und Gestalten, Gesundheit und Bewegung, Sprachen sowie Arbeit und Schulbildung hält das Team vor.

Lübbeckes stellvertretender Bürgermeister Frank Haberbosch lobte die außerschulische Bildung der Volkshochschule für ihr breites Lernspektrum. In Zeiten der Digitalisierung sei das Programmheft nach wie vor begehrt, wusste er.

Und so ist es kaum verwunderlich, dass die Angebote zu 88,6 Prozent angenommen werden. Die aktuellen Zahlen legte VHS-Geschäftsführer Klaus Loske vor: Im neuen Semester können Interessierte zwischen 578 Angeboten wählen. Diese werden von 223 Dozenten geleitet und umfassen eine Anzahl von 9064 Unterrichtsstunden.

„Die Aufgaben für die Volkshochschulen werden auch in der Zukunft nicht weniger. Das begrüßen wir und freuen uns auf neue Herausforderungen und neue Wege“, schloss Steinhauer. Doch dafür müssten auch die finanziellen Rahmenbedingungen geschaffen werden, kritisierte sie Richtlinien von Land und Bund.

abo

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