95 Teilnehmerinnen erleben bei Bezirkstreffen der Frauenhilfen und Abendkreise einen energiespendenden Nachmittag

Kraftvoll in den Frühling

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Hatten mit der Segnung der Frauen ein ganz besonderes Treffen vorbereitet: Der Bezirksvorstand mit Referent Pfarrer Reinhard Ellsel (sitzend, v.l.), Wilhelm Schnelle, Pfarrerin Katrin Berger, Margret Angelbeck und Christa Aussieker sowie (hinten v.l.), Ingeborg Renz, Erna Fischgrabe, Pfarrerin Sabine Heinrich, Gisela Gräber, Doris Hegeler und Pfarrerin Heidrun Rudzio.

Frotheim - Von Anja Schubert. In der Gemeinschaft Kraft tanken, sich aufrichten lassen und mit guter Laune nach Hause gehen – das gelingt den Frauenhilfen und Abendkreisen immer wieder. So auch beim großen Frühjahrstreffen aller Gruppen des Kirchenkreises Lübbecke im Frotheimer Birkenhof.

95 Mitglieder waren der Einladung des Bezirksvorstandes gefolgt und erlebten gesellige und informative Stunden, die Zeit für einen gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen boten. Mit Spannung erwarteten die Frauen, mit welchem Gedicht Gisela Gräber sie und die Jahreszeit willkommen heißen würde. Treffend hatte die Bezirksvorsitzende Ludwig Höltys „Frühlingslied“ im Gepäck.

„Manch‘ einer fühlt sich müde, betrübt oder schwach. Nicht nur nach dem langen, dunklen Winter, sondern auch belastet durch Sorgen oder Einsamkeit“, begann Pfarrerin Katrin Berger ihre Andacht, in der sie den kraftspendenden Segen in den Mittelpunkt stellte. Zugleich nutzte die Seelsorgerin die Chance, sich als neue Pfarrerin für die Leverner Gemeinde vorzustellen.

Den Kopf hängen zu lassen richte den Blick auf die Erde, verhindere den Blick auf die Menschen, die aufrichten. An einem Gleichnis unterstrich Berger, dass es sich lohne, sich auch mit letzter Kraft aufzurappeln. „Gottesdienste und die Gemeinschaft Gruppen sind dafür da, sich wieder aufzurichten und durch den Segen Stärkung zu erfahren.“

So erlebten die Frauen beim Jahresauftakttreffen einen besonderen Nachmittag. Denn Pfarrerin Berger regte an, mit der Segnung jeder Teilnehmerin die Kraft Gottes weiterzugeben und Jesu für die neue Energie zu lobpreisen. Die Pfarrerin nahm mit ihren Kolleginnen Heidrun Rudzio und Sabine Heinrich die Segnung vor.

Vor dem Kaffeetrinken durfte der traditionelle Tischkanon nicht fehlen und auch nach der nachmittäglichen Stärkung ging es musikalisch frühlingshaft weiter. Denn die Mitglieder des Gehlenbecker Kirchenchores unter Leitung von Ingeborg Renz luden zum Singen ein. Die alte Weisheit, „Musik und gemeinschaftlicher Gesang sind Balsam für die Seele“, bewahrheitete sich bei diesem Treffen, denn die Stimmen der Frauen schallten kraftvoll durch den Saal.

Kraft und neue Energie spendete auch der Vortrag, für den Pfarrer Reinhard Ellsel Matthias Claudius in den Blickpunkt rückte. 2015 gilt im Kirchenkreis Lübbecke anlässlich des 275. Geburtstages und des 200. Todestages des Schriftstellers und Lyrikers als besonderes Gedenkjahr. Seine Gedankengänge zu einem Brief Claudius' an seinen Sohn Johannes untermauerte Ellsel mit Passagen, die von Wilhelm Schnelle vorgetragen wurden.

„In dem Brief finden wir inspirierende Lebensregeln, die helfen, sich zu orientieren, die Schneisen schlagen, ohne zu erdrücken“, so der Seelsorger.

Bereits jetzt dürfen sich die Frauen auf das Herbsttreffen freuen. Dieses beginnt am 30. September mit einem Abendmahlgottesdienst in der Gehlenbecker Kirche und soll im benachbarten Gemeindehaus fortgesetzt werden.

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