Kapital der Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp wächst auf 120 000 Euro / Steinmeyer, Gräber und Nowak wieder ins Kuratorium gewählt

Spenden und ehrenamtliche Arbeit helfen an vielen Stellen

Vorstandsvorsitzende Helga Steckel nannte Projekte, die die Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp 2015 gefördert hat.  - Fotos: Mühle

Haldem - Seit 2008 fördert die Bürgerstiftung Haldem-Arrenkamp das soziale und kulturelle Leben. Finanziert wird die Hilfe aus den Zinsen des Stiftungskapitals, das seit der Gründung von 72 000 auf 120 000 Euro angewachsen ist, und aus Spenden. Insgesamt habe die Stiftung bisher rund 40 000 Euro an Spendengeldern erhalten, allein im vergangenen Jahr seien es 5 060 Euro gewesen, berichtete der stellvertretende Vorsitzende Dieter Grube jüngst während der Stifterversammlung im Berggasthof Wilhelmshöhe. Die Zustiftungen fielen mit nur 1 750 Euro deutlich niedriger aus, angesichts des derzeitigen Zinsniveaus ist Grube mit dem Ergebnis aber zufrieden.

Allerdings lebt die Stiftung nicht vom Geld allein. Genauso wichtig seien Bürger, die sich mit tatkräftiger Hilfe und guten Ideen für das Gemeinwesen einbringen, machte Vorstandsvorsitzende Helga Steckel deutlich. Bei allen Aktionen und Projekten ist dem Vorstand die Kooperation von Jung und Alt besonders wichtig.

Der Rückblick auf das Jahr 2015 zeige, dass die bestehenden Projekte gut laufen und viel ehrenamtlicher Einsatz vorhanden sei, berichtete Grube. Unterstützung erhielten das Dorfarchiv, das Mutter-Kind-Turnen, die Kindertagesstätte „Heidemaus“, der Chor Echolot und das Hospiz Lemförde. Außerdem wurden Kindern mit sozialschwachem Hintergrund Musikunterricht ermöglicht und für das Gemeindezentrum HAI Mikrofone angeschafft. 5 059,10 Euro hat die Stiftung dafür ausgegeben. Nich investierte Spenden und Erträge gehen in die Rücklage für größere Projekte.

Vorstand und Kuratorium machten sich immer wieder Gedanken. wie die Stiftung eine noch breitere Basis für ihre Ziele schaffen könne, erklärte Grube. Wichtige Anliegen seien der Erhalt des Gemeindezentrums, die Neugestaltung des Ehrenmals und die Erweiterung der Bestattungsmöglichkeiten. Möglichkeiten, die Stiftung zu unterstützen, gibt es viele. Als Beispiele nannte Helga Steckel die Kollekte bei kirchlichen Familienfeiern, Geldgeschenke von Betriebsfesten oder den Erlös von Sponsoren-Veranstaltungen. Bei Trauerfeiern könnten sich die Angehörigen statt Kränzen Geldspenden wünschen. Auch eine Berücksichtigung der Stiftung im Testament sei möglich, so Steckel.

Das kulturelle Rahmenprogramm bestritten wie immer heimische Künstler. Die Musikschüler von Karin Bartoschewitz-Dallmann unterhielten mit klassischen Flötenklängen, Peter Schuster und Heidi Priesmeier entführten die Anwesenden in die Musikgeschichte der 20er-Jahre und Hans Möller-Nolting informierte über die Schicksalsjahre der Haldemerin Katharina Winkelmann.

Bei den Wahlen des Kuratoriums wurden Barbara Steinmeyer, Gerhard Gräber und Dietmar Nowak einstimmig wiedergewählt. - hm

Mehr zum Thema:

Wie Jörg Michelson aus Barrien die Welt sieht

Wie Jörg Michelson aus Barrien die Welt sieht

Auf einer Reise Stockholm entdecken

Auf einer Reise Stockholm entdecken

Fußball-Tennis und viel Kopfballspiel: Werder-Training am Donnerstag

Fußball-Tennis und viel Kopfballspiel: Werder-Training am Donnerstag

Warschau will neuen Glanz für Praga

Warschau will neuen Glanz für Praga

Meistgelesene Artikel

Auto kippt in Bad Oeynhausen nach Kollision auf die Seite

Auto kippt in Bad Oeynhausen nach Kollision auf die Seite

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Auto stößt mit Linienbus zusammen - vier Verletzte

Auto stößt mit Linienbus zusammen - vier Verletzte

Kommentare