Musikschule Espelkamp-Rahden-Stemwede veranstaltet Tag der offenen Tür

Einladung zu Pauken und Trompeten

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Musik zum Anfassen: Beim Tag der offenen Tür der Musikschule konnten die Kinder verschiedene Instrumente ausprobieren und erfuhren, wie sie funktionieren.

Espelkamp - Noch muss Mortimer Greenborough das Alt-Saxophon halten, als Ann-Cathrin dem Instrument einige Töne entlockt. Doch das könnte sich für die Siebenjährige bald ändern. „Ab acht Jahre kann man anfangen, Saxophon-Unterricht zu nehmen. Die Hände müssen einfach eine gewisse Größe haben“, erläutert der Musikpädagoge.

Die Musikschule Espelkamp-Rahden-Stemwede hatte jetzt zu ihrem traditionellen Tag der offenen Tür eingeladen. Die beste Möglichkeit für die kleinen Musikerinnen und Musiker und alle, die es werden wollen, einmal alle Instrumente auszuprobieren und herauszufinden, welches ihnen am meisten Spaß bereitet.

Dazu gab es Pizza und Kuchen im Forum der Schule sowie eine Verlosung. Jeder, der einen dreimonatigen Schnupperkurs gewinnen wollte, konnte sich dafür in eine Liste eintragen. „Die drei Gewinner werden wir in den nächsten Tagen benachrichtigen“, sagte der Leiter der Musikschule Willi Hartmann.

Er war mit der Besucherresonanz sehr zufrieden. Vor allem die Klavierlehrerinnen konnten sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. Bei Bedarf wurde der Klavierhocker schnell höher gedreht und eine Fußbank untergeschoben oder es wurde in Kooperation musiziert, einer hielt das Pedal, der andere bewegte die Tasten.

Elisabeth Meier-Klapper unterrichtet neben Klavier auch Querflöte. Jasmin, die schon Klavier und Blockflöte spielt, findet Gefallen an dem Instrument. Doch auch bei ihr gilt, erst einmal einen Streifzug durch die große Instrumentenwelt zu unternehmen, bevor die endgültige Entscheidung fällt.

Auch Linus ist noch auf der Suche. Bei Christian Wöbking, Lehrer für Posaune, Horn und Trompete, hat er zur Posaune gegriffen und beweist Talent. Doch noch ist der Achtjährige zu klein. „Wer Zug-Posaune spielen möchte, braucht eine gewisse Reichweite“, sagt der Musikpädagoge. Vater Torsten Enders sieht es gelassen. Sein Sohn soll erst einmal alles antesten.

Niklas ist bei seinem Streifzug bei den Gitarre- und E-Bass-Lehrern Paul Otte und Jörg Stüwe angekommen, darf hier nicht nur zur akustischen sondern auch einmal zur E-Gitarre greifen. Er findet Gefallen an dem Instrument. Auf die Frage der Reporters, welches Instrument er lernen möchte, antwortet der Siebenjährige „Gitarre glaub' ich“.

kf

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