Mehr als 60 Unternehmen informieren bei BAM über Ausbildungsberufe

„Challenge“ angenommen

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Die Bundeswehr informiert über Wehrdienst und Co.

Espelkamp - Von Katharina Schmidt. Welche Ausbildung passt zu mir? Um der Antwort auf diese Frage ein Stück näher zu kommen, strömten gestern zahlreiche junge Menschen zur Berufsausbildungsmesse BAM aktiv ins Espelkamper Bürgerhaus. Mehr als 60 Unternehmen präsentierten dort rund 150 Berufsbilder. Die beliebte Austauschplattform für Schüler und Betriebe steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ausbildung? Challenge accepted!“

Das Thema Ausbildung sei nicht nur für Jugendliche eine Herausforderung, sondern auch für Betriebe, unterstrich Landrat Dr. Ralf Niermann zur Eröffnung der Messe. Die BAM ermögliche beiden Seiten, persönlichen Kontakt zueinander herzustellen. Das sei auch noch in Zeiten des Internets wichtig, so der Landrat.

Der Herausforderung stellten sich viele Interessenten. Sie kamen mit Firmenvertretern, oft selbst Auszubildende, ins Gespräch und zeigten, dass sie sich der Herausforderung „Ausbildung“ stellen wollen. An einigen Ständen konnten sie nicht nur fragen und zuhören, sondern auch experimentieren. Viele Besucher mit einer Vorliebe für Chemie mixten zum Beispiel beim Stand der BASF Orangensaft und – natürlich alkoholfreien – Blue Curacao zu einem grünen Gebräu. An anderen Stellen standen Automaten, ein Hebebühne oder auch ein Panzer der Bundeswehr.

„Es ist gut was los“, zeigte sich Caroline Krüger vom Rahdener Unternehmen Kolbus zufrieden mit der Resonanz. Ähnlich war der Eindruck von Hannelotte Hecker von der Stemweder Firma Depenbrock: „Wir sind ganz zufrieden.“ Zu jedem von ihrem angebotenen Ausbildungsberuf gebe es auf der Messe Interessenten. Trotzdem: „Qualifizierte Bewerber werden weniger“, schilderte Hecker ihre Erfahrung.

„Was Betriebe und Schüler gerne hätten, passt oft nicht zusammen“, erklärte Marion Eckel von der Agentur für Arbeit. Diese informierte sowohl über die Karriere bei der Agentur als auch über Hilfen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen in anderen Bereichen.

Die 22-Jährige Joana Czezorra aus Dielingen ist derzeit auf der Suche nach einer passenden Stelle. Sie findet die BAM „sehr gut“. „Man hat hier die Möglichkeit, direkt mit Firmenvertretern zu reden“, sagt die junge Frau. Als „gut“ und „informativ“ bezeichnete auch eine Gruppe Mädchen aus Hüllhorst die Messe.

„Ich denke, dass wir mit unserem Angebot hilfreich sind“, freut sich Annelise Meyer, Präsidentin vom Stadtmarketing Espelkamp.

Junge Menschen würden Herausforderungen in ihrem Leben suchen, erklärte Rudi Mantler, Ausbildungsleiter des Unternehmens Mittwald-Service, das Motto „Ausbildung? Challenge accepted“. Seine Firma gehört neben der Stadt Espelkamp und dem Stadtmarketing zum diesjährigen Organisationsteam der BAM.

Dieses habe die Herausforderung angenommen, die Messe weiterzuentwickeln, so Mantler mit Blick auf den neuen Internetauftritt und eine Facebookseite, die bisher rund 150 Fans hat. Die seit 1993 stattfindende Messe auch 2016 weiterzuentwickeln, ist nun Aufgabe der Espelkamper Firma Plümat: Mantler überreichte Geschäftsführer Frank Lübeck das Steuerrad als Symbol der Leitung.

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