Ludwig-Steil-Hof feiert gelungenes Sommerfest mit Kunst und Spielen

Spaß für alle Generationen

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Auf dem Pullrodeo fest im Sattel zu bleiben, ist gar nicht so einfach. Besonders, wenn andere an den Seilen ziehen

Espelkamp - Ein buntes Sommerfest feierten die Verantwortlichen, Besucher und Akteure des Ludwig-Steil-Hofs am Sonntag in Espelkamp. Über den starken Besucherandrang freuten sich die Mitarbeitenden des Ludwig-Steil-Hofs, hatten sie doch in den Vorwochen viel Zeit und Arbeit auf die Vorbereitung des Sommerfestes verwendet. Die Veranstaltung auf dem grünen Parkgelände der evangelischen Stiftung bot in bewährter Weise Spaß und Unterhaltung für alle Generationen.

„Wie viele Besucher gekommen sind, können wir nicht schätzen, da kein Eintritt kassiert wird und verschiedene Eingänge offen sind“, erklärte Eventmanagerin Edith Siebe. Auf jeden Fall herrschte den ganzen Tag über reges Treiben auf dem Ludwig-Steil-Hof.

Clown Willy, der kurzfristig für den erkrankten Clown Georg eingesprungen war, meinte stolz, er habe 300 Gummitierchen an die Kinder verschenkt. Gut angenommen wurden die kulinarischen Angebote. „Die Zentralküche war zeitweilig voll ausgelastet“, so Siebe. Auch der Fleischer, der ein Grillbüfett am Rande des Biergartens anbot, musste ins Geschäft zurück, um Nachschub zu holen.

Sehr beliebt war das neu ins Bewegungsangebot aufgenommene Bungee-Trampolin. Dabei wurden die jungen Hüpfer von zwei elastischen Seilen gehalten. Mit ihnen waren enorme, sichere Trampolinsprünge möglich. Die Höhe konnte jeder Springer nach eigener Einschätzung und Kondition selbst bestimmen.

Ein weiterer Höhepunkt war der „Kletter-Gigant“. Diesen wabbeligen Turm zu erklimmen, war offensichtlich gar nicht so einfach. Viele Kinder nutzten das umgebende Luftkissen einfach zum Hüpfen. Aber auch das Pullrodeo auf einem Gummipferd und die Aqua-Balls waren umlagert.

Ab Mittag ständig in Betrieb war auch der Ballon-Lifter: Am hochgestreckten Arm eines großen Autokrans wurde ein Ballon mit Korb in eine Höhe gehoben, die einen Ausblick weit über Espelkamp und darüber hinaus möglich machte.

Viele Jugendliche lernten beim Schmied, wie man mit Feuer, Hammer und Amboss einen Nagel schmiedet. Auch eine Hip-Hop-Gruppe, Kaninhop, Kaspertheater und Ponyreiten sorgten für Spaß und Kurzweil. Musikalisch wurde der Rummel durch das bewährte „Oln'zels Plezeer Orkest“ aus Oldenzaal begleitet.

An verschiedenen Ständen wurden auch Waren aus den Werkstätten des Ludwig-Steil-Hofes und „Eine-Welt“-Artikel des Undugu-Ladens angeboten. Freunde historischer Fahrräder wurden ebenfalls für einen Besuch belohnt: Dirk Rabenort aus Rahden hatte seine Schätze mitgebracht und präsentierte verschiedene Radmodelle vergangener Zeiten.

Nördlich des Zentralgebäudes lud ein Flohmarkt privater Trödler zum Bummeln, Feilschen und Kaufen ein. Da einerseits die Zahl der Stände deutlich begrenzt worden war und andererseits das Wetter stabil blieb, kamen viele Besucher und die meisten Standbetreiber zeigten sich am Ende des Tages ebenfalls zufrieden.

rks

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