Harting-Gruppe verleiht zum fünften Mal den Forscherpreis an Grundschüler

Junge Baumeister mit technischem Geschick

Zu der Präsentation und anschließenden Preisverleihung waren alle Beteiligten im NAZHA in Espelkamp zusammengekommen und staunten über die Werke der Grundschüler. - Foto: Harting

Espelkamp - Kinder für Technik zu begeistern, ihnen die faszinierende Welt, ihre Perspektiven und Möglichkeiten näherbringen – das hat sich „KiTec – Kinder entdecken Technik“ zur Aufgabe gemacht. Seit fünf Jahren unterstützt das Espelkamper Unternehmen Harting dieses vorbildliche Projekt. Am Donnerstag zogen die Verantwortlichen bei der jüngsten Verleihung des Forscherpreises eine sehr positive Bilanz, berichtet Harting in einer Mitteilung.

Immerhin 910 Schüler im Alter von acht bis zehn Jahren aller Grundschulen in Espelkamp waren seit dem Projektstart 2011 mit Begeisterung bei der Sache, erinnerten sich die Verantwortlichen. 240 Kinder bewarben sich bislang um den Forscherpreis – und nicht nur Jungen. Denn in den gemischten Teams, die über Monate hinweg mit viel Fantasie, Geschick und Begeisterung kleine technische Konstruktionen planen, realisieren und dabei technische Grundfertigkeiten erwerben, sind Mädchen gleichermaßen kreativ und engagiert.

So entstanden seit Beginn mit viel Liebe für Details insgesamt 62 Bauwerke – von Brücken, Kränen, Schiffen, Türmen und Seilbahnen bis hin zum solarbetriebenen Karussell, einer Poolheizung oder einem Wasserrad mit Hammerwerk. Stets hat die Jury die Qual der Wahl bei der Vergabe der Prämien für die erfolgreichsten Gruppen.

Maßgeblichen Anteil an dieser Erfolgsgeschichte haben Sepp Heckmann und Dr. Axel Jentzsch. Sepp Heckmann, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, ist Vorsitzender des Vereins KiWiZ Hannover. Dieser unterstützt Lehrkräfte mit altersgerechten Unterrichtsmaterialien und initiiert Kontakte und Patenschaften zwischen Unternehmen und Schulklassen. Dr. Axel Jentzsch als Vertreter der Wissensfabrik zeigte sich ebenfalls von der Kreativität der Kinder beeindruckt. Die Wissensfabrik mit Sitz in Ludwigshafen hat das Projekt ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm entwickelten sie die Materialien, die in den KiTec-Kisten enthalten sind. Harting trägt die Kosten für die Kisten.

Erstmals gab es in diesem Jahr, in dem der Wettbewerb unter dem Motto „Schule 2020“ stand, einen Sonderpreis für die beste Dokumentation. Nicht zuletzt deshalb musste die Bewertungskommission gleich zwei Mal zusammentreten. Die Kommission bestand aus Margrit Harting, Generalbevollmächtigte Gesellschafterin, Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen und Einkauf, Sonja Roth, Zentralbereichsleiterin Personal, den Auszubildenden Pascal Schütte (Auszubildender zum Industriekaufmann) und Dominik Meyer (Auszubildender zum Zerspanungsmechaniker) sowie den Ausbildern Hans-Georg Penning und Bianca Rüter aus dem gewerblichen und kaufmännischen Bereich.

Der erste Preis ging an Lia Carolin Mandtler, Eylül Yildirim, Mia Maxine Wedhorn und Alexandra Deutsch von der Mittwaldschule mit dem Bauwerk „Papageienschule“. Auf Rang zwei kamen Tom-Lukas Epp, Nico Becker, Philipp Sinz, Lasse Wesemann, Niklas Büttner, Manoel Epp, Nils Uwe Gläser, Kjell Frederik Blase, Elias Linke. Sie sind Schüler des Grundschulverbunds Espelkamp-Süd, Teilstandort Isenstedt, und hatten eine „Schule mit Fitnessstudio“ entwickelt.

Über den dritten Preis freuten sich Pascal Musci, Aaliyah Holin, Eve Klinkmann von der Schule im Erlengrund mit dem Bauwerk „Das fahrbare Schülermobil“. Darüber hinaus wurden sie auch mit dem Sonderpreis für die beste Dokumentation zu ihrem Bauwerk ausgezeichnet.

Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker und Margrit Harting sowie alle weiteren Anwesenden waren bei der Verleihung des Forscherpreises im Neuen Ausbildungszentrum (NAZHA) begeistert über die Resonanz von KiTec und lobten Einfallsreichtum und Engagement der jungen Baumeister.

Die drei Siegergruppen erhielten einen Scheck über 500 Euro, 300 Euro und 200 Euro für ihre Schulen. Die Erstplatzierten in den Kategorien „Bauwerk“ und „beste Dokumentation“ bekamen darüber hinaus einen „Experimentierkasten“. Aber auch allen anderen Teams wurde mit Urkunden und Geschenken für ihre Kreativität und ihre Teilnahme gedankt.

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