Espelkamper und Rahdener Rettungsschwimmer verbringen Wochenende in Wilhelmshaven

Jugendliche erleben Küstendienst live

Die Espelkamper DLRG-Gruppe erlebte am Südstrand in Wilhelmshaven den Rettungsdienst kennen und durfte einige Aktionen selbst testen. - Foto: DLRG

Espelkamp/Rahden - Die Wachgänger der DLRG-Ortsgruppen Espelkamp und Rahden haben jetzt eine spaßige und lehrreiche Freizeit in Wilhelmshaven verbracht. Während des dreitägigen Aufenthalts lernten die Jugendlichen den „Zentralen Wasser-Rettungs-Dienst Küste“ kennen, eine der Hauptaufgaben der DLRG, heißt es in einer Mitteilung. Für diese Aufgabe besetzen Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland im Sommer ehrenamtlich Wachstationen an der Nord- und Ostseeküste, von kleinen Campingplatzstränden bis zu den Touristenorten wie Grömitz, Scharbeutz oder Timmendorfer Strand.

Organisiert wurde die Fahrt von Felix Gröting. Der 21-Jährige ist Pressewart der DLRG-Gruppe aus Espelkamp und war selbst bereits fünf Saisons als Rettungsschwimmer bei verschiedenen Wachmannschaften dabei, davon zwei Mal in Wilhelmshaven. „Als Mitglied kleinerer, binnenländischer Ortsgruppen ist es mitunter schwierig, die DLRG und ihre Tätigkeitsfelder kennenzulernen, wenn man nicht direkt darauf gestoßen wird“, erklärt Gröting.

Um den anderen Rettungsschwimmern den Küstenwachdienst näher zu bringen, bot sich Wilhelmshaven ihm zufolge aus mehreren Gründen an. „Die Ortsgruppe ist sehr gut mit allen gängigen Rettungsmitteln ausgestattet, eine große Unterkunft ist vorhanden, der Weg nicht zu weit und die Verantwortlichen haben mich in dem Vorhaben unterstützt“, berichtet der Organisator.

Neben den Jugendlichen in Espelkamp gab es auch in Rahden einige Interessenten, die sich an die Gruppe anschlossen. Das Programm des Wochenendes war breit gefächert: Nachdem die Rettungsschwimmer noch am Freitagabend im 15 Grad Celsius messenden Jadebusen schwimmen waren, standen gemeinschaftsfördernde Gruppenspiele auf der Agenda.

Am Samstag nahmen die 19 Teilnehmer am regulären Wachdienst teil, konnten Boot fahren, funken, die Rettungsmittel wie das Rettungsbrett oder den Gurtretter in Aktion testen und den Rettungsdienst somit einmal live erleben. Alle praktischen und theoretischen Grundlagen waren zuvor im Waldfreibad geübt worden.

Die Fahrt fand bei allen Teilnehmern großen Anklang, sodass bereits jetzt Wünsche nach einer Wiederholung geäußert wurden.

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