Glücksspirale unterstützt Integrationsprojekt: Soziales Kaufhaus nun wieder mobil

Sprinter sichert „einLaden“-Zukunft

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Geschäftsführer, Mitarbeiter und Projektteilnehmer des „einLaden“ aus Espelkamp freuen sich über den Zuschuss für den neuen Gebrauchten.

Espelkamp - Seit vielen Jahren ist das Soziale Kaufhaus „einLaden“ in Espelkamp dafür bekannt, dass dort gut erhaltene Gebrauchsgegenstände an Geringverdiener weiterverkauft werden. Jetzt haben die Verantwortlichen besonderen Grund zur Freude: Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, haben sie mit Unterstützung der Glücksspirale einen Sprinter für ihre Fahrten anschaffen können.

„Jeder, der etwas spenden möchte, kann sich einfach bei uns melden“, erklärt Angelika Schmied das Konzept der Einrichtung. „Wir kommen dann vorbei und nehmen die Möbel mit oder bieten eine fachgerechte Entsorgung.“ Die gelernte Verkäuferin ist für die Organisation der Spenden und die Anleitung der, meist langzeitarbeitslosen, Projektteilnehmer verantwortlich.

Längere Zeit war die Abholung nur mit einem gemieteten Transporter möglich, da die Nutzung des gesponserten Fahrzeugs nicht verlängert werden konnte, erinnern sich die Akteure. Eine Dauerlösung stellten die hohen Mietkosten aber nicht dar. Und als das Mietfahrzeug von einem Teilnehmer falsch betankt wurde, waren die Reparaturkosten kaum mehr aufzubringen. „Der Motorschaden in Höhe von 6500 Euro war für uns eine riesige Katastrophe“, beschreibt Geschäftsführer Olaf Buder. „So ein Fehler wird leider über keine Versicherung abgedeckt“, erklärt der Leiter der Einrichtung.

Über den Paritätischen Wohlfahrtsverband kam eine hilfreiche Idee: Die Lotterie Glücksspirale fördert gemeinnützige soziale Projekte. Kurzer Hand beantragte Buder einen Zuschuss für den Kauf eines gebrauchten Kleintransporters – mit Erfolg. „Wir konnten jetzt einen älteren, aber noch gut erhaltenen Sprinter anschaffen, der für unsere Zwecke bestens geeignet ist.“

Für die notwendige Finanzierung eines Drittels vom Anschaffungspreis hat Buder auch schon eine Idee: „Ich möchte nochmal die regionalen Firmen ansprechen und das Fahrzeug als mobile, anmietbare Werbefläche anbieten.“ Ein erster großer Aufkleber wurde jedenfalls schon an den Tankstutzen geklebt: „DIESEL“!

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