Gebäude in Espelkamp gerät in Brand / Fast 70 Einsatzkräfte aus Espelkamp und Rahden bekämpfen Flammen

Feuer zerstört Wohnhaus

Mit einem Teleskopmast bekämpften Atemschutzgeräteträger die Flammen des Wohnhauses. Teile des Gebäudes wurden komplett zerstört.

Alt-Espelkamp - In Alt-Espelkamp brannte gestern ein Wohnhaus an der Straße Auf der Fährte. Der durch eine Nachbarin zunächst im Bereich des Carports gemeldete Brand griff schnell auf das angrenzende Wohnhaus über.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich Angaben der Polizei zufolge der 59-jährige Hauseigentümer und sein 15-jähriger Sohn in dem Gebäude. Sie konnten dieses noch rechtzeitig verlassen. Der 59-Jährige musste aber als Folge der eingeatmeten Rauchgase in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Das Feuer zerstörte Teile des Gebäudes komplett. Das Haus ist zurzeit unbewohnbar, die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 300 000 Euro.

Die Alarmierung ging um 15.56 Uhr bei der Feuerwehr ein. Noch auf dem Weg zur Brandstelle wurde die Alarmstufe laut Einsatzleiter Reiner Hußmann erhöht. Vor Ort waren schließlich der Zug Mitte und der Zug West der Espelkamper Feuerwehr mit etwa 45 Einsatzkräften sowie die Löschgruppe Rahden mit 22 Kräften. Sie brachten das Feuer zügig unter Kontrolle. Die Rahdener Gruppe rückte mit fünf Fahrzeugen an, die Espelkamper hatten laut Einsatzleiter Hußmann alle Fahrzeuge – etwa ein Dutzend – im Einsatz, darunter auch ein Teleskopmast, mit dem Atemschutzgeräteträger das Feuer von oben bekämpften. Sie zerschlugen das Dach, um an Glutnester im Dachstuhl zu gelangen. Auf dem Mast standen, von dickem Rauch umgeben, jeweils zwei Atemschutzgeräteträger. Laut Hußmann mussten sie aus Sicherheitsgründen im 20-Minuten-Takt abgelöst werden.

Ein benachbartes Haus, das ebenfalls an den in Brand geratenen Carport grenzt, konnte von den Einsatzkräften gerettet werden. Die durch das Feuer entstandene Rauchsäule war mehrere Kilometer weit zu sehen.

Die genaue Brandursache war gestern noch unklar, die Ermittlungen dauern an.J ks

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