Etwaige Straftaten verjährt

Kein Verfahren gegen Paul Gauselmann

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Gegen Paul Gauselmann wird bei der Staatsanwaltschaft Essen kein Verfahren eröffnet.

Espelkamp - Die Staatsanwaltschaft Essen eröffnet kein Ermittlungsverfahren gegen den Espelkamper Unternehmer Paul Gauselmann. Im März dieses Jahres war in Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Zockerkönig Ali T. in mehreren Medienberichten spekuliert worden, Gauselmann könnte an der Manipulation von Glücksspielautomaten beteiligt gewesen sein. In einem Mitschnitt eines Telefonats mit Ali T. soll zu hören sein, wie Gauselmann darum bittet, Geräte eines Konkurrenten zu manipulieren. Der Espelkamper hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

„Es ist entschieden worden, von der Einleitung eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens gegen Herrn Gauselmann abzusehen“, erklärte die Staatsanwaltschaft gestern auf Nachfrage. Die Behörde begründete ihre Entscheidung damit, dass etwaige Straftaten des Ali T., zu denen Gauselmann angestiftet haben könnte, verjährt wären. Mit der Frage, ob es tatsächlich zu einer Anstiftung oder dem Versuch dazu gekommen sei und ob dazu taugliche Beweismittel vorhanden wären, habe sich die Staatsanwaltschaft daher nicht mehr zu beschäftigen, teilte Pressesprecherin Anette Milk mit.

Im Hause Gauselmann wurde die Entscheidung mit Genugtuung zur Kenntnis genommen und als Beweis für die Unschuld des Unternehmers gewertet. „Alle Verdächtigungen haben sich damit als haltlos erwiesen“, kommentierte Unternehmenssprecher Mario Hoffmeister. „Nichts anderes war zu erwarten.“

mer

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