Wirtschaftsgespräche: Rahe und Post zu Besuch bei Firma Schulz in Espelkamp

Einstellung von geflüchteten Menschen große Chance

Die Geschäftsführer Joachim und Dirk Schulz zeigten den heimischen Abgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe und Achim Post (rechts) ihr Unternehmen.  - Foto: SPD

Espelkamp - Die beiden heimischen SPD-Abgeordneten Ernst-Wilhelm Rahe (Landtag) und Achim Post (Bundestag) haben ihre Reihe Wirtschaftsgespräche kürzlich bei dem Espelkamper Unternehmen Schulz Gebäudeservice fortgesetzt. Der Betrieb ist mit 2 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neben dem Stammsitz in Espelkamp in sieben Niederlassungen, unter anderem in Herford, Bremen und Lingen, tätig. Die Tätigkeitsfelder umfassen sowohl Gebäudereinigung, Garten- und Landschaftsbau, Hausmeisterdienste, Bauunternehmen als auch einen Großhandel für Hygiene- und Pflegeartikel.

Der Betrieb sei weiter auf solidem Wachstumskurs, informieren die beiden Politiker. Er biete sowohl jungen Menschen aus der Region gute Möglichkeiten für einen Ausbildungsplatz als auch älteren Menschen einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt.

Im Gespräch zwischen den Politikern und den beiden Geschäftsführern Dirk und Joachim Schulz stand die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Mittelpunkt. „Die Personalsuche gestaltet sich für unser Unternehmen sehr schwierig. In allen Bereichen, ob bei Fachkräften, Führungskräften, Auszubildenden, auch bei Reinigungs- und Hilfskräften, haben wir dringenden Bedarf“, beschrieben die beiden Unternehmer laut Post und Rahe ihre Situation. Sie betonten demnach weiterhin, dass die Einstellung von geflüchteten Menschen eine große Chance für den Betrieb sei, und forderten von der Politik, Flüchtlingen einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. „Die Bundesregierung leitet mit dem Integrationsgesetz wichtige Schritte ein. Es bleibt aber dabei, dass wir ein richtiges Einwanderungsgesetz brauchen. Nur damit lässt sich Zuwanderung vernünftig regeln und steuern“, sagte dazu der Bundestagsabgeordnete Achim Post.

Ein weiteres Thema war die mögliche Öffnung für einen sozialen Arbeitsmarkt. Ernst-Wilhelm Rahe: „Staatliche Angebote für einen sozialen Arbeitsmarkt sind eine große Chance sowohl für die Betriebe als auch die Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben.“

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