Ehemalige Schüler der Schule am Buschkamp feiern silberne Konfirmation in Gestringen

Würdige und fröhliche Feier zugleich

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Die ehemaligen Schüler der Schule am Buschkamp in Lübbecke feierten in der Trinitatiskirche in Gestringen den Gottesdienst anlässlich ihrer silbernen Konfirmation.

Lübbecke/Gestringen - An der Schule am Buschkamp in Lübbecke werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterrichtet, die eine geistige Behinderung haben. In allen Lebenslagen und -abschnitten bekommen sie in der Schule, die von der Evangelischen Stiftung Ludwig-Steil-Hof in Espelkamp unterhalten wird, Unterstützung und ein auf ihre Fähigkeiten zugeschnittenes Angebot.

Das Leben der Schüler soll dabei so normal wie möglich sein, und so werden die jungen Christen auch konfirmiert. Nun kamen ehemalige Schüler in Gestringen zusammen, um gemeinsam ihre silberne Konfirmation zu feiern.

Pfarrer i. R. Wilhelm Dullweber segnete in den Jahren 1989 und 1990 Konfirmanden von der Schule. Nun kamen neun Jubelkonfirmanden mit ihren Angehörigen, Freunden, früheren Erziehern und Lehrern in der Trinitatiskirche in Gestringen zusammen, um ihrer Konfirmation vor einem Vierteljahrhundert zu gedenken. Die liturgische Leitung des Gottesdienstes lag in den Händen von Gestringens Pfarrer Klaus-Dieter Obach. Die Predigt hielt Pfarrer Bodo Hundte.

Beim Kaffeetrinken im Gemeindesaal erhielten die Jubelkonfirmanden neben Urkunden und Konfirmationsbildern kleine Geschenke, die sie an diesen Tag erinnern sollten. Schulleiter Klaus Radermacher dankte allen, die diesen Festtag ermöglicht hatten.

Insbesondere erwähnte er die zum wiederholten Mal gastgebende Gemeinde Alswede-Gestringen, die Bäckerei Schmidt aus Hedem, die den Kuchen gespendet hatte, sowie das Lübbecker Fotostudio Pescht. Ein Dank ging auch an Lisa Peper aus Rahden, frühere Mitarbeiterin und ehemaliges Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Lübbecke. Seit den 70er-Jahren habe sie kaum einen Konfirmationsgottesdienst versäumt, unterstrich Radermacher. Mit Rat und Tat sorge Peper bei den Konfirmationen stets dafür, dass Jubilaren und Angehörigen ein Tag beschert werde, an den sie gern zurückdenken. Das schönste Lob kam laut Mitteilung von einem Gast, der erstmalig bei einem Gottesdienst für Menschen mit geistiger Behinderung beteiligt war. Er habe nicht erwartet, dass die Feier so würdig und fröhlich verlaufen würde.

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