Keine Verletzten

Flammen zerstören Haus in Espelkamp

Flammen schlugen aus dem Wohnhaus an der Gestringer Straße. Nach dem Brand ist es zunächst unbewohnbar. - Foto: Feuerwehr

Gestringen - In der Nacht zu Dienstag ist ein Mehrfamilienhaus an der Gestringer Straße in Gestringen durch ein Feuer schwer beschädigt worden. Personen wurden nicht verletzt, da sich alle rechtzeitig retten konnten, berichtete Polizeisprecher Ralf Steinmeyer auf Nachfrage.

In dem etwa einhundert Jahre alten Haus gibt es zwei Wohnungen im Obergeschoss, von denen eine derzeit leer steht, und eine im Erdgeschoss. Des Weiteren ist in dem Gebäude eine Fahrschule untergebracht.

Um kurz nach zwei Uhr wurde die Bewohnerin in der Wohnung im Obergeschoss durch einen lauten Knall wach und bemerkte Qualm in ihrer Wohnung. Die junge Frau warnte ihre mit in der Wohnung lebende Mutter sowie die Nachbarn im Erdgeschoss und alarmierte anschließend die Feuerwehr. Alle sechs Bewohner, darunter ein vierjähriges Kind, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Als die Feuerwehrkräfte am Einsatzort eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus den Fenstern des Obergeschosses und dem Dachstuhl, erklärte Feuerwehrsprecher Volker Dau. Wenige Minuten später zündete der Brand durch und es schlugen Flammen aus dem Fenster. Die Feuerwehr Espelkamp war mit etwa 50 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr, Michael Dresing, bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Es waren die Züge Mitte und West (Löschgruppen Gestringen, Fabbenstedt, Vehlage) vor Ort. Für die Löscharbeiten war die Gestringer Straße komplett gesperrt.

„Das Haus ist nicht mehr bewohnbar“, sagte Dau. Die Bewohner konnten bei Verwandten untergebracht werden. Eine Duftkerze war nach Ermittlungen der Polizei die Brandursache. Das hatte sich nach ersten Informationen der Bewohnerin, die alle auf den Brand aufmerksam gemacht hatte, abgezeichnet. Sie hatte von einem Teelicht berichtet, das das Feuer ausgelöst haben könnte, so Steinmeyer. Die Polizei geht von einem mittleren sechsstelligen Betrag als Schadenssumme aus. Die beschlagnahmte Brandstelle wurde nach Abschluss der Ermittlungen freigegeben.

abo

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