Mona Diekmeier und Janne Kristin Pries siegen bei Vehlager Reitertagen

Acht Fohlen qualifizieren sich für das Finale

Gut präsentiert: August-Wilhelm Schmales Hengstfohlen sah die Jury in Vehlage auf Rang zwei. Zugelassen ist es damit – wie sieben weitere – zum Finale des Deutschen Fohlenchampionats in Lienen. - Foto: Rohlfing

Vehlage - Das Wort „Zucht“ steht im Vereinsnamen an erster Stelle nach der Ortsbezeichnung. „Wir wollen auch etwas für die Pferdezüchter machen“, erläutert der Vorsitzende des ersten Vehlager Zucht-, Reit- und Fahrvereins, Marcus Döring. So ist das Fohlenchampionat zum Auftakt der Vehlager Reitertage inzwischen fest etabliert. Präsentiert wurden rund 30 vielversprechende Nachwuchsvierbeiner. Für das Finale in Lienen qualifizeriten sich auf dem Hof Döring acht Fohlen.

Bei den Stutfohlen siegte ein Fohlen von Mona Diekmeier aus Warmsen. 81 Punkte vergaben die Juroren Dr. Wolfgang Kluge (Hille), Georg Gronebaum (Borgholzhausen) und Hans-Dieter Tüpker (Westerkappeln) für das im Mai geborene Tier. Damit erzielte das Fohlen mit dem Hengst „Libertad“ als Vater und „Fidertanz“ als Großvater mütterlicherseits die Tageshöchstpunktzahl.

Platz zwei ging an Familie Schmale aus Espelkamp. Das Stutfohlen von „Sir Heinrich/Fürst Grandios“ abstammend erhielt 80 von 90 Punkten für Typ und Bewegung im Schritt und Trab sowie Korrektheit im Körperbau. Britta und Erwin Verbarg aus Wagenfeld stellten den drittplatzierten Nachwuchsvierbeiner. Das Fohlen von „Veneno/Destano“ erreichte 79,5 Punkte.

Ebenfalls „Veneno“ als Vater kann der Sieger bei den Hengstfohlen vorweisen. 80 Punkte wurden für das Tier von Züchterin Janne Kristin Pries aus Pr. Ströhen vergeben. Platz zwei ging an ein Hengstfohlen von „Comme il faut/Calido“ von Fred Gehring aus Hasbergen. Das Fohlen erreichte 75,5 Punkte.

Ebenfalls 75,5 Punkte gab es für ein „Fürst Romancier/Dream on“-Fohlen von Katharina Hadeler aus Pr. Ströhen. Zwei Sieger gab es bei den Ponyfohlen. Mit je 80,5 Punkten vorn sah die Jury ein Stutfohlen von „Danny Gold/Oosteinds Ricky“ von Katharina Tünemann-Rohfling aus Wagenfeld und ein Hengstfohlen von „Ombre/Champion de Luxe“ von Hermann Koopmeiners (Cappeln).

„Die Vermarktung der Tiere ist für jeden Züchter wichtig“, erklärt Marcus Döring. Dazu gehöre, dass sie ihre Fohlen optimal zeigen könnten. Das wolle der Verein unterstützen. „Wir haben hier die Deckstation des Landgestüts“, merkt der Pferdewirtschaftsmeister an, der selbst 15 Jahre in Warendorf beschäftigt war.

„Carsten Ronne als Deckstellenleiter macht jedes Jahr einen Topjob. Ich bin froh, dass ich ihn hier habe“, lobt Döring seinen langjährigen, guten Freund. Das Unwetter am Freitag mit Starkregen und Hagel nahm der Verein ostwestfälisch pragmatisch: „Wir sind noch relativ glimpflich davon gekommen. Wir haben 20 Minuten Pause gemacht und dann konnte das letzte Fohlen auch noch laufen“, berichtet Marcus Döring.

SoR

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