Mittwald in Espelkamp begrüßt Politiker

120.000 Internetseiten werden rund um die Uhr betreut

Robert Meyer zeigte den Abgeordenten Ernst-Wilhelm Rahe und Achim Post gemeinsam mit Prokurist Florian Jürgens (v.l.) sein Unternehmen. Mit den Mittwald-Verantwortlichen diskutierten die Politiker unter anderem über die Datensicherheit. - Foto: Mittwald
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Robert Meyer zeigte den Abgeordenten Ernst-Wilhelm Rahe und Achim Post gemeinsam mit Prokurist Florian Jürgens (v.l.) sein Unternehmen. Mit den Mittwald-Verantwortlichen diskutierten die Politiker unter anderem über die Datensicherheit.

Espelkamp - Im Rahmen ihrer Wirtschaftsgespräche haben die heimischen SPD-Abgeordneten Achim Post und Ernst-Wilhelm Rahe den IT-Dienstleister Mittwald CM Service in Espelkamp besucht. Das inhabergeführte Unternehmen mit inzwischen 140 Mitarbeitern am Standort Espelkamp stellt Hosting- und Serviceleistungen für Internetagenturen zur Verfügung, informieren die Politiker in einer gemeinsamen Presseerklärung.

14 Jahre nach Unternehmensgründung betreut Mittwald im eigenen Rechenzentrum heute über 35 000 Kunden und stellt sicher, dass deren 120 000 Internetseiten rund um die Uhr aufgerufen werden können. Besonders stolz ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter Robert Meyer auf den Kundenservice, der einer der wesentlichen Gründe für die hohe Kundenzufriedenheit und das Unternehmenswachstum ist.

Im Gespräch mit Meyer und Prokurist Florian Jürgens nutzten Post und Rahe die Gelegenheit, um aktuelle Themen wie Arbeitsmarkt und Informationstechnologie zu diskutieren. So zeigten die Abgeordneten großes Interesse an der Situation im Bereich der IT-Sicherheit. „Allein die Anzahl der Hackerangriffe auf den Bundestag erreicht inzwischen erschreckende Dimensionen. Die Sicherheit für die Daten so vieler Kunden zu gewährleisten, ist daher eine enorme Leistung“, so Achim Post. „Doch auch die Bundespolitik kann positiv auf die IT-Sicherheit einwirken“, meinte Robert Meyer. „Die Bemühungen in der gesellschaftlichen Aufklärung zu digitalen Gefahren können ganz sicher noch ausgebaut werden und würden dabei helfen, sich besser vor diesen schützen zu können.“

Aufgrund des konstanten personellen Wachstums in den vergangenen Jahren weiht Mittwald im April ein weiteres Büro in Espelkamp ein, welches Platz für 130 zusätzliche Mitarbeiter bieten wird. Auch die Lage am Arbeitsmarkt war daher ein wesentlicher Gesprächspunkt zwischen Politik und Wirtschaft. Zwar setzt Mittwald sowohl auf ausgebildete Fachkräfte vom Arbeitsmarkt als auch auf die Ausbildung eigener IT-Experten, eine Herausforderung bleibe das zeitnahe Besetzen offener Stellen aber auch künftig. „Der Hochschulstandort Minden hilft uns als Unternehmen im ländlichen Raum sehr, junge Menschen in der Region zu halten. Der Ausbau des Studienangebotes wäre nicht nur für Mittwald ein großer Mehrwert“, bilanzierten die Akteure. Im Anschluss ans Gespräch wurden die Abgeordneten durch das Rechenzentrum geführt, wobei die Geschäftsführung die zahlreichen Fragen beantwortete. „Es ist beeindruckend zu sehen, welche technologischen Leistungen hier in der Region erbracht werden“, resümierte Ernst-Wilhelm Rahe. „Das Internet ist längst nicht mehr nur in den Metropolen zu Hause, sondern auch hier im Kreis Minden-Lübbecke.“

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