Treffen der Zukunftswerkstatt Stemwede im Life House / Leitlinien und Handlungsempfehlungen formuliert

Erste Vorschläge und Ideen erarbeitet

Für eine gute Zukunft Stemwedes: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben am Sonnabend im Life House in Wehdem ihre Arbeit in der Zukunftswerkstatt aufgenommen. Fotos (2): Mühlke

Wehdem - (hm) · Wie sieht Stemwede im Jahr 2020 aus? Welche Entwicklung wird die Gemeinde nehmen? Wird es eine Senioren-Gemeinde sein? Wie sieht die Förderung von Energieprojekten aus? Wird es im Stemweder Berg einen Hochseilgarten geben? Werden alle Kinder in den Kindergarten gehen können?

        Fragen, die sich viele Bürger stellen, wenn es um die Zukunft Stemwedes geht. Darum wurde eine Zukunftswerkstatt initiiert, die allen Einwohnern die Möglichkeit gibt, sich an der Entwicklung und Gestaltung ihrer Gemeinde zu beteiligen und sich mit ihren ganz persönlichen Ideen und Vorstellungen einzubringen.

Mit breiter Bürgerbeteiligung aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen sowie Wirtschaft und großem Engagement ist es am Sonnabend gelungen, Leitlinien und Handlungsempfehlungen für die Politik zu formulieren. Dabei wurden die unterschiedlichen Interessenlagen und Wünsche in Gruppen erarbeitet. Im Mittelpunkt standen die von den Teilnehmern eingebrachten Vorschläge, Ideen und Anliegen.

Die Zukunftswerkstatt unter dem Titel „Unser Stemwede 2010 – Die Gemeinde für Familien“ hat bei ihrer ersten Zusammenkunft Leitgedanken für die Entwicklung Stemwedes zusammen erarbeitet und Handlungsschwerpunkte be-nannt.

In drei Phasen durchliefen die Teilnehmer die Veranstaltung. Zunächst schrieben sie ihre Kritik sowie Wünsche auf Karten, die anschließend thematisch in Gruppen unterteilt wurden. Sechs verschiedene Arbeitsgruppen erörterten anschließend Wünsche, Anregungen und Kritik und stellten die Ergebnisse vor.

Die Themen erstreckten sich auf nahezu alle kommunalen Handlungsfelder. Angefangen bei Kinderbetreuung und Bildung, Freizeit, Kultur, Arbeit, Wirtschaft, Verwaltung, Infrastruktur, Tourismus bis hinzu Gesundheit und Generationen. Die Zukunftswerkstatt ging das Thema „Gemeinde für Familien“ durchaus breit gefächert an. Bildungschancen für Kinder und Jugendliche waren genauso Thema wie Maßnahmen zur Förderung älterer Menschen und des Miteinanders von Jung und Alt.

Eine Internetpräsentation stellten gleich mehrere Gruppen in den Vordergrund. „Eine Internetplattform für das Leben in Stemwede mit Freizeit-, Betreuungs- und Arbeitsangeboten müsste her“, war von verschiedenen Seiten zu hören.

Zum Schluss waren sich die Teilnehmer sowie Bürgermeister Gerd Rybak und der zukünftige Familienmanager Hartmut Schmidt vom Fachbereich Ordnung und Soziales der Gemeinde Stemwede weitgehend einig: es war eine gelungene und erfolgreiche Veranstaltung und gleichzeitig ein Auftakt für einen noch weitergehenden spannenden Prozess. Bereits die rege Beteiligung sprach für die Idee und war als Erfolg der Veranstaltung zu werten. Rund 50 interessierte Stemweder aus allen Ortschaften waren ins Life House gekommen, um gemeinsam neue und umsetzbare Ideen zu entwickeln.

Anschließend wünschte sich Schmidt, dass eine positive Darstellung Stemwedes weiter getragen werde „In Stemwede lohnt es sich zu leben“, sagte er und freute sich über die vielen guten Ansätze, die nun weiter ausgebaut werden sollen.

Eine der unabhängigen Bürgergruppen, die sich während der Veranstaltung mit Generationen und Gesundheit beschäftigte, hat bereits ein nächstes Treffen vereinbart. Am Sonnabend, 13. November, sollen Ideen und Wünsche sowie deren Umsetzung weiter vertieft werden.

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