Kinderbibeltage der Oppenweher Kirchengemeinde beschäftigen sich mit den Leiden Christi / Spiele und Basteleien rund um das Osterfest

Erlebnispädagogik statt graue Theorie

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Jesus zog auf einem Esel in Jerusalem ein. Wie man mit den Tieren umgeht, lernten sie von „Bauer Priesmeier“. ·

Oppenwehe - Die Fakten sind bekannt: Jesus zog auf einem Esel in Jerusalem ein, wurde verhaftet, gekreuzigt und stand am dritten Tag von den Toten auf. Doch welche Bedeutung hat diese für das Christentum elementare Begebenheit eigentlich heute für die Menschen?

Dieser Fragen gehen seit Montag 40 Mädchen und Jungen im Oppenweher Gemeindehaus nach. Denn unmittelbar vor dem wichtigsten christlichen Fest beschäftigten sich natürlich auch die Kinderbibeltage der Kirchengemeinde mit dem Osterfest.

Am Anfang stand wie immer die Erzählung der entsprechenden Bibelpassage, die die Organisatoren – neben Pfarrerin Sigrid Mettenbrink und Jugendreferent Andreas Hoffmann hatten die Jugendarbeiter und einige Katechumenen bei der Ausarbeitung der Kinderbibeltage geholfen – mit Spielszenen begleiteten. Im Anschluss bastelten die Kinder die einzelnen Stationen Jesu vom Einzug in Jerusalem bis zu seiner Auferstehung mit Naturmaterialien nach. Die kleinen Kunstwerke sind am Sonntag während des Ostergottesdienstes in der Martini-Kirche zu sehen.

„Es ist uns wichtig, den Kindern nicht nur das theoretische Wissen um das Osterfest zu vermitteln. Sie sollen verstehen, was das Opfer Jesu für uns heute bedeutet, und sie sollen natürlich auch Spaß haben“, erklärt Pfarrerin Mettenbrink den erlebnispädagogischen Hintergrund der Veranstaltung.

Auch das Thema Tod wurde nicht ausgespart. Schließlich erlebten auch Kinder den Verlust geliebter Menschen. Sie hätten ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, was der Tod bedeutet und wie es danach weitergeht. In den Familien herrsche heute allerdings oft Sprachlosigkeit, wenn es um den Tod gehe. „Insofern leisten wir hier auch ein Stück seelsorgerische Arbeit“, so Mettenbrink.

Gestern Vormittag wurde der Einzug in Jerusalem ganz praktisch nachgespielt. „Bauer Priesmeier“ kam mit seinen Eseln zum Gemeindehaus und machte die Kinder mit den Eigenheiten, der gutmütigen, aber eigenwilligen Tiere vertraut. Während sich eine Gruppe mit den Eseln beschäftigte, backte eine zweite Gruppe im Gemeindehaus Fladenbrot, das später gemeinsam verzerrt wurde.

Heute enden die Bibeltage mit Spielen und Basteleien rund um das Osterfest. · mer

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