Vanessa Hermeling hatte anstrengendes, aber schönes Jahr

Das Erfolgsrezept: Immer nah dran sein

Vanessa Hermeling während der Halloween-Lounge: Die Rahdener Stadtjugendpflegerin ist von der Arbeit mit den Jugendlichen begeistert.

Rahden - (Art) · Nah dran zu sein an den Bedürfnissen der Jugendlichen ist das Rezept für die erfolgreiche Arbeit einer Stadtjugendpflegerin. Vanessa Hermeling hat sich nach gut 15 Monaten im Dienst der Rahdener Jugend gut akklimatisiert und spürt, dass ihre Konzepte und Ideen gut bei den Heranwachsenden ankommen.

        „Wenn ich so drüber nachdenke, war es ein anstrengendes, aber schönes und abwechslungsreiches Jahr“, zieht die Stadtjugendpflegerin eine positive Bilanz. Ihre Arbeit und die ihres ganzes Teams, der vielen Ehrenamtlichen und der unterstützenden Vereine trägt Früchte, wie die Akzeptanz der Veranstaltungen bei den Jugendlichen belegt.

Nicht nur das Jugendcafé, sondern auch die Abendveranstaltungen seien gut angenommen worden. „Bei den Chillout-Lounges, der Halloween-Lounge und den Weihnachtsfeiern hatten wir teilweise mehr als 40 Jugendliche.“

„Die Arbeit mit den Mädchen und Jungen ist toll und macht großen Spaß“. Auch die Teenie-Tage im Herbst hätten sich mit ihren vielfältigen Aktivitäten bewährt.

Die Ferienspiele in den Sommerferien, deren Organisation zum ersten Mal in Hermelings Händen lag, seien ebenfalls ein großer Erfolg gewesen. „Wir waren fast durchweg ausgebucht und die Kids begeistert“. Große Begeisterung auf Seiten der Kinder und Betreuer habe auch die Cuxhaven-Freizeit hervorgerufen. „Für mich war es zunächst eine Umstellung, da ich dort mit der jüngeren Altersgruppe der Neun- bis Zwölfjährigen gearbeitet habe. Aber es war so toll, dass die „Cux“-Kinderfreizeit auch für das nächste Jahr bereits fest auf dem Plan steht.“

Als besonders wertvolle Erfahrung stuft die 25-Jährige den Besuch der neun Jugendlichen aus Glindow Anfang April ein. „Es war spannend, das freundschaftliche Miteinander zu beobachten, denn die kulturellen Unterschiede sind doch recht groß“, weiß Hermeling, dass es in der ostdeutschen Partnergemeinde Rahdens kaum Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gibt. „Der Austausch war für beide Seiten eine tolle Erfahrung. Wenn alles klappt, werden wir in den Osterferien zum Gegenbesuch aufbrechen.“

„Wenn das erste Jahr rum ist, wird alles einfacher“, hat sich die gebürtige Mindenerin, die nach ihrem Fachhochschulstudium ihr Berufsanerkennungsjahr in der Justizvollzugsanstalt Herford absolvierte, immer gesagt. Das scheint sich zu bestätigen. „Man kennt immer mehr Leute und die wesentlichen Veranstaltungen und Aktionen werden routinierter.“ Wobei für Vanessa Hermeling Routine keinesfalls gleichbedeutend ist mit dem Verfahren nach „Schema F“. „Routine beinhaltet ein gewisses Grundwissen darüber, was auf einen zukommt und gibt Verhaltenssicherheit. Dieses Gefühl bietet Spielraum für neue Ideen.“ Daher sieht die Stadtjugendpflegerin dem kommenden Jahr ruhiger und gelassener entgegen. „Ich hoffe, dass die Jugendlichen viele Ideen haben, was sie unternehmen möchten. Denn eine offene Einrichtung wie diese lebt davon, nah dran zu sein an den Bedürfnissen der Heranwachsenden.“ Dass sich Wünsche im Teenie-Alter häufig kurzfristig ändern und längerfristige Planungen auch schon einmal zunichte machen können, dessen ist sich Vanessa Hermeling bewusst. „Doch wir sind ein eingespieltes Team, das auch mal kurzfristig Aktionen auf die Beine stellen kann, und wir alle freuen uns auf ein aktionsreiches 2011.“

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