Kinder der Grundschule Levern besichtigen Gärtnerhof Westerwinkel

Was die Erde hervorbringt

Levern - 41 Kinder aus den Klassen 2a und 2b der Grundschule Levern hatten sich auf dem nahe gelegenen Gärtnerhof Westerwinkel zu einer Hofführung eingefunden, um anschließend auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern Kürbisse zu pflanzen.

Gärtner René Dekker zeigte den Kleinen die heimischen Gemüsesorten wie Möhren, Kartoffeln, Zucchini und Porree und fragte auch, ob sie das jeweilige Gemüse mögen. „Das Grüne da habe ich noch nie gesehen“, rief Noah Rümke aus der 2a aufgeregt und zeigte auf eine Mangoldpflanze. Damit war er nicht allein. Auch die Zucchini war etlichen Kindern fremd.

Glücklich waren die Kleinen, dass sie etwas ernten konnten und schwenkten stolz ihre Rhabarberpflanzen durch die Luft. Serine Schönberg und Sintje Nobbe aus der 2a waren sich einig, dass das Pflanzen der Kürbisse das absolute Highlight am Vormittag war.

„Die Jungpflanzen dürfen nicht zu tief in die Erde gesetzt werden, ansonsten fängt der Stiel an zu faulen“, belehrte Dekker die eifrigen kleinen Gärtner. „An der geraden Linie kann man genau erkennen, dass die Mädchen diese Reihen gepflanzt haben“, so der Fachmann. Innerhalb einer halben Stunde hatten die kleinen, flinken Hände rund 500 Jungpflanzen in die Erde gesetzt. Dafür benötigt ein Erwachsener einen halben Tag.

Spaß an der Aktion hatten nicht nur die Kinder, sondern auch Dekker. „Anfang September werden wir mit den Kindern noch einmal hier vorbei gehen, damit sie sehen können, was aus ihrem Werk geworden ist“, sagten die Lehrerinnen der beiden Schulklassen, Nina Hoepner und Belinda Weller. Die Pflanzaktion ist bereits ein fester Bestandteil des Sachkundeunterrichts der Grundschule Levern geworden.

Neben den Obst- und Gemüsefeldern besichtigten die Kinder die Scheunen und das Kühlhaus, in dem die Ware zwischengelagert wird. Auch Geräte zur Bodenbearbeitung, wie die Fräse und den Grubber, die den Boden lockern, erklärte Dekker. „Trecker fahren durften sie allerdings nicht, das ist zu gefährlich. Obwohl die Jungen natürlich große Lust dazu hatten.“ Dafür gab es aber noch die Kühe und Hühner, die insbesondere die Begeisterung der Mädchen weckten. Zum Schluss waren sich alle einig: „Wir würden gerne wiederkommen.“ · IL

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